Was geschieht mit den Dampfershops nach der TPD 2?

Man kann es durchaus aus die Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, was sich in Sachen TPD 2 so tut – nämlich nichts. Also nichts nach außen hin, hinter den Türen wird wohl kräftig an den geplanten Einschränkungen gefeilt welche bis spätestens Mai 2016 greifen müssen. Die Spekulationen wie es zukünftig mit dem Dampfen aussehen wird schlagen sehr hohe Wellen.

Sich gegen die „Bevormundung der EU“ – nichts anderes ist die TPD 2 – zur Wehr zu setzen ist natürlich ein gutes Mittel wenn man es rechtzeitig einsetzt. Leider ist es in Deutschland sehr schwierig die Leute dazu zu bewegen auf die Straße zu gehen, öffentlich den Mund aufzumachen und für eine Sache einzustehen. Es ist die deutsche Mentalität die uns daran hindert, zumindest trifft das den größten Teil der Dampfer. Wenn das Kind dann endlich im Brunnen versunken ist wird es nicht einfach es zu retten.

Für so manchen Dampfer der als Umsteiger den Tabakziagretten entkommen konnte ist diese Regulierung besonders bitter. Er konnte sich weder „eindecken“ noch konnte er sich rechtzeitig an Protestaktionen beteiligen weil er als Raucher davon gar nichts wusste und nicht damit rechnen konnte irgendwann Dampfer zu sein. Schlimmstenfalls erfolgt wieder die Rückkehr zu den „Pyros“, weil das Dampfen 2016 nicht mehr jenes ist das wir gegenwärtig kennen. Und hier ziele ich nicht speziell auf den die Kostensteigerung ab die uns Dampfer in vielerlei Hinsicht treffen wird. Umsteigewilligen Rauchern wird jegliche Chance genommen einen gesünderen Weg einzuschlagen wie auch ich es vor gar nicht allzu langer Zeit getan habe.

Dampferrückgang = Shopsterben

Die Kehrseite dieser Medaille, viele Dampfershops werden wieder vom Markt verschwinden. Gegebenenfalls geschieht das schneller als sie gekommen sind weil die Maßregelungen der EU einen erfolgreichen Fortbestand unter Umständen unmöglich machen. Viele Dampfer-Shops haben sich auch größeren Firmen angeschlossen und vertreiben deren Produktpalette, wie das z.B. die Hamburger Firma Innocigs für Joyetech und Kangertech seit Beginn des Jahres anbietet. Spricht man hier von einer Kettenreaktion welche die TPD 2 nach sich zieht ist dies glaube ich nicht übertrieben. Nicht zuletzt wird es gerade auch Existenzgründer sehr hart treffen wenn dem kürzlich gegründeten Unternehmen der finanzielle Boden unter den Füßen entzogen wird.

Ein zwar etwas leichteres Überleben haben größere Dampfer-Shops, aber auch dort werden die Auswirkungen spürbar werden. Früher oder später. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es nicht so schlimm wie oftmals vermutet kommen wird. Doch wie heißt es so schön – glauben heißt nichts wissen.

Die hier in der rechten Spalte verlinkte IG-ED reichte zwar vor Kurzem eine Petition beim Deutschen Bundestag ein die jedoch erwartungsgemäß abgelehnt wurde. Ein weiterer Versuch wurde heute gestartet – Ausgang noch offen. Wenn die Petition zugelassen und veröffentlicht wird, dann gibt es hier auf elb-dampfer.de umgehend eine Information dazu um es zumindest nochmals versucht zu haben sich endlich öffentliches Gehör zu verschaffen und mit den hanebüchenen Vorurteilen aufzuräumen auf welchen diese Regulierung schließlich mit aufgebaut worden ist.

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