Testergebnis: eLiquids sind nicht mutagen

Es ein bisschen wie Wasser auf die Mühlen der Dampfer einerseits und andererseits dürfte dieser jetzt durchgeführte Liquid-Test den Tag von so manchem Dampfgegner vermiesen. Eine in der Pharmaforschung anerkannte und aussagekräftige Untersuchung – der sogenannte Ames-Test – hat nun gezeigt, dass Liquids doch nicht das so oft hochbeschworene Gefahrenpotential aufweisen wie viele „Experten“ es vehement versuchen zu vermitteln.

Einem namhaften deutschen Liquidhersteller gingen diese Hetzkampagnen wohl nun auch zu weit und er ließ den Dampf seiner Liquids mit dem Rauch von Tabakzigaretten vergleichen. Was viele Dampfer und auch die Interessengemeinschaft E-Dampfen (IGED) schon seit langem predigen hat der in den USA entstandene Labortest jetzt bestätigt:

Während der Rauch der Zigarette sowohl mutagen als auch cytotoxisch wirkt, weist das Qualitätsliquid keine dieser Eigenschaften auf. (Quelle: openpr.de)

Einziger Werrmutstropfen dabei, das Ergebnis dieser Untersuchung gilt nur für die Liquids dieses Herstellers und nicht pauschal für den Gebrauch von Dampfgeräten / Liquids. Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss nicht zwangsläufig, dass andere Hersteller mutagen und cytotoxisch wirkende Liquids vertreiben. Darauf werden sich auch garantiert die Dampfgegner berufen und die „Hexenjagd“ gegen Dampfer weiter betreiben.

Der Auftraggeber und deutsche Vorreiter dieses Ames-Tests – Happy Liquid – forderte deshalb auch andere Hersteller auf ebenfalls ihre Liquids untersuchen zu lassen und damit endgültig der unsäglichen Diuskussion um die krebserregende Wirkung von Liquids den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dies wäre sowohl aus Sicht der Liquidproduzenten wie auch aus Sicht der ~ 2 Millionen Dampfer in Deutschland sehr wünschenswert weil es eine neue und sehr aussagekräftige Diskussionsgrundlage bei der Konfrontation mit den bisherigen Experten bilden würde.

Ich selbst plädiere ohnehin dafür, beim Kauf von Liquids nicht nur alleine auf einen günstigen Preis sondern insbesondere auch auf die Qualität der Produkte zu achten die konsumiert werden. Beim Kauf von Dampfgeräten und Verdampfern tun wir dies ja auch. Ich drücke es mal so aus, wer einen Porsche kauft wird ihn auch nicht mit Noname-Motoröl aus dem Discounter befüllen nur weil es günstiger ist.

Fazit

Happy-Liquid ist zu dieser Maßnahme zu beglückwünschen. Der Test der Liquids und dessen Ergebnis ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wenn der Aufforderung an andere Hersteller nachgekommen wird ist bestenfalls eine Ende der hochemotionalen Diskussionen zwischen der „Expertenwelt“ und den Dampfern in Sicht. Davon würden letztlich alle auf lange Sicht profitieren.

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