Sub Ohm Dampfen setzt Wissen voraus

Sub Ohm Dampfen ist vom Ablauf und der generellen Funktion her betrachtet das Gleiche wie „normales“ Dampfen. Bei dieser Art des Dampfens treten aber Geschmack und die Menge des produzierten Dampfes deutlicher in der Vordergrund. Gerade letzteres sorgt bei Ein- oder Umsteigern von Tabakzigaretten für besonderes Interesse. Zwar ist im weitesten Sinne auch nur ein Akku sowie ein Verdampfer erforderlich – und trotzdem, um im Sub Ohm Bereich zu dampfen ist „etwas andere“ Hardware sprich andere Dampfgeräte / Akkus erforderlich als dies bei den sogenannten Starter-Kits der Fall ist.

Auf den erste Blick ist es auch ein anderes Preissegment bei der Sub-Ohm-Dampferei. Entscheidend ist jedoch, Sub Ohm dampfen setzt insbesondere ein Stück (elektro-)technisches Verständnis beim Anwender voraus. Etwas salopp formuliert, es ist nicht nur einfach die Feuertaste betätigen und genießen. Das soll nun nicht so verstanden werden, dass es ein halbes Studium in Elektrotechnik erfordert um in dieses Dampfer-Terrain vorzustoßen. Bewegt man sich im Rahmen der Herstellervorgaben, kauft ggf. entsprechende Komplettsets und experimentiert nicht großartig herum, können auch die nicht langjährigen und erfahrenen Dampfer mit Sub-Ohm unterwegs sein und sich von dieser Dampfvariation überzeugen lassen.

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Der Sinn hinter dem Sub Ohm Dampfen

Die deutlich größeren Dampfwolken hatte ich bereits angesprochen. Das macht Spaß und sieht gut aus. Der noch wesentlich wichtigere Aspekt ist mir bei dieser Dampftechnik der Geschmack des verwendeten Liquids. Je nach gewählter Geschmacksrichtung – und Geschmäcker sind bekanntlich sehr verschieden – ist dies mit „normalen Dampfgeräten“ schon eine sehr feine Sache im Vergleich zur Kohlenmonoxid-Kokelei wie sie Ex-Raucher kennen. Im Subohm-Bereich ist das nochmals deutlich besser.

Ich hätte mir diesen Unterschied so groß nicht vorgestellt um ehrlich zu sein. Es ist nicht übertrieben wenn jemand behauptet, „der wahre Geschmack eines Liquids kommt erst beim Subohm-Dampfen zum Vorschein“. Es ist also ganz und gar nicht wie viele Nichtdampfer es ggf. darstellen nur der dichte Dampf der damit produziert wird. Im Ergebnis meines Selbsttests bedeutet es aus heutiger Sicht nichts anderes als:

Das Liquid Deiner Wahl, die passende Hardware dazu und dem Geschmackserlebnis der besonderen Art steht nichts mehr im Wege. Das identisch gleiche Liquid hatte von jetzt auf gleich eine völlig andere Note. Unfair Neulingen gegenüber wäre es, würde man den höheren Liquidverbrauch verschweigen den das Sub-Ohm-Dampfen mit sich bringt. Als Faustregel könnte man hier anführen, je höher die eingestellte Wattzahl bei entsprechend niedriger Ohmzahl desto schneller leert sich der Tank.

Sub Ohm Dampfen nicht für jeden Ort geeignet

Dampfer haben es ohnehin schwierig weil sie immer wieder von der Gesellschaft den Rauchern gleichgesetzt werden. Als Sub-Ohm-Dampfer produziere ich wie erwähnt große Dampfmengen – erheblich größere jedenfalls als dies mit Standarddampfgeräten der Fall ist. Was dem Dampfer gefällt muss das Umfeld noch lange nicht klasse finden. Man stelle sich vor, alle um mich herum finden sich plötzlich in einer megagroßen Dampfwolke wieder. Da interessiert es wahrscheinlich keinen mehr, ob es unbedebklich ist oder nicht. Derartigen Diskussionen muss man sich nicht wirklich aussetzen.

Klar kann man die Dampfmenge durch die Einstellungen und/oder Zugtechnik ein Stück weit „regulieren“. Das ist aber in meinen Augen wiederum nicht Sinn und Zweck dieser Dampfvariante. Sub-Ohm-Dampfen ist wie ich meine eher etwas für Zuhause oder unter mehreren Gleichgesinnten. Schließlich wollen wir Dampfer uns nicht unnötig mehr in Misskredit bringen als dies ohnehin durch diverse Lobbys schon der Fall ist.

Fazit

Sub Ohm Dampfen kann Spaß machen und kann gefährlich werden zur gleichen Zeit wenn verschiedene Regeln nicht beachtet werden. Als Neueinsteiger habe ich mich anhand von vielen Forenbeiträgen vor dem Kauf informiert und mir schließlich das passende Einsteiger-Set von KangerTech gekauft. Damit bin ich gut gefahren und sozusagen sofort ein Fan des Sub Ohm Dampfens geworden. Darauf lässt sich jetzt auf- und ausbauen. Die Vielfalt in diesem Bereich ist mindestens genauso groß wie die der „Standardklasse“. Den Markt etwas beobachtet möchte ich behaupten, dass nach oben hin noch viel auf uns Dampfer zukommen wird.

Doch einen Tipp zum Schluß möchte ich noch hierlassen. Bei der Nikotinmenge sollte man unter Umständen etwas reduzieren weil der Flash den ein Sub-Ohm-Gerät erzeugt bzw. erzeugen kann gewaltig ist. So hatte ich es auch mehrfach gelesen und hielt mich daran. Aus den Schuhen wollte ich ja nicht gleich beim ersten zug kippen. Bei der „Normalklasse“ verwendete ich 18mg und habe dies für das Sub Ohm Dampfen auf 12mg heruntergefahren mit der Erkenntnis – es reicht vollkommen aus.

Steigern kann man jeder Zeit sollte es doch zu knapp bemessen sein, aber wenn es zu krass ist wird das ganze Fläschchen Liquid hinfällig weil es persönlich nicht dampfbar ist. Muss ja nicht sein. 😉

36 Kommentare zu “Sub Ohm Dampfen setzt Wissen voraus

  1. Thomas
    27. Dezember 2015 at 3:16

    Sorry,anhand des Textes merke ich nur eins du bist nen Anfänger der von den Details keine Ahnung hat.Subohm mit Kangertech aha, was soll das werden,12mg Nikotin na dann viel Spaß.

    • Elke
      12. Januar 2016 at 17:45

      Der Artikel ist
      1.) Klasse
      2.) Was ist Dein Problem mit 12mg?? Dampfe ich ganz genauso, ohne Probleme!
      3.) Leute wie Du, die „meinen“ zu den „elitären“ Profis zu gehören, dies auch in jeder Faser ihres Seins und Auftretens „raushängen“ erzeugen Übelkeit, weil sie herablassend hoch drei sind. Ich finde den Artikel toll, gerade für Anfänger oder Leute die mit Begriffen wie „sub Ohm“ oder „Selbstwickler“ erst mal überfordert sind! Hier wird ohne herablassendes Chi-Chi (weshalb sich Neulinge gerade auch in Dampferforen oft gar nicht trauen zu fragen, denn diese sind ja das Kapitol der vermeintlich „wichtig und begnadeten Alleswisser“! Deshalb begrüßen sicher viele, solche verständlich formulierten Artikel. So jetzt kannst du wieder in Dein Forum abdüsen und dich weiter selbst beweihräuchern, lieber Thomas!

      • Nepalguru
        10. November 2017 at 15:15

        Im ernst? 12 mg im subohm! Das findest du normal? Meine Fresse, ich habe 20 Jahre lang Mega Bongs geraucht und kenne mich mit Druck im Hals und Lunge aus. Mir fliegt bei 6 mg Nikotin in der Subohm schon der Kopf weck.

    • Diana
      26. Februar 2016 at 11:40

      Kannst du außer beleidigend und hochmütig zu sein, noch was??? Du kannst mit Sicherheit keinen lesenswerten Beitrag erstellen und mutest als ein unreifes Jüngelchen dem die Hose unterhalb des Gesäßes in den Kniekehlen schlottert an. Wahrscheinlich hältst Du Dich obendrein noch für den „besten Freund“ eines Dampferladensbesitzers und meinst deshalb „Dr. Allwissend“ zu sein. Denken kannst Du was Du möchtest, Deine „großkotzigen Dummkommentare“ kannst Du für Dich behalten, denn auf Deine Luft/Umweltverpestung legt hier KEIN MENSCH wert!

  2. Elke
    9. Januar 2016 at 11:12

    Schade, daß kein Mensch bislang mal einen sinnvollen Kommentar zu diesem wirklich großartigen Artikel hinterlegt hat. Ich selbst habe zu Schulzeiten dem Fach Physik auch nichts abgewinnen können, muss dem Autor aber zustimmen, nämlich dass man beim „hochkompliziert“ klingenden Subohmdampfen definitiv „kein“ technisch-physikalisches“ Studium voraussetzt. Ein gutes Dampfgerät und gute Erklärung dessen beim Kauf macht Subohm-Dampfen zum absoluten Hochgenuss! Aus meiner Sicht empfehle ich somit, das Erste Subohm-Dampfgerät im „Dampferladen“ Eures Vertrauens vor Ort zu kaufen, denn wir Alle wissen, dass die beigepackten „Gebrauchsanleitungen“ der Fernost-Hersteller, leider alles Andere als verständlich bzw. hilfreich sind!
    Danke für den Artikel!

    • Geek vape
      10. August 2016 at 1:27

      Wo fängt bei euch denn Sub ohm an? 12mg bei 0.1 ohm und ich würde einfach umkippen….hat doch nichts mit allwissend zutun😉

      • Raphael
        9. Januar 2017 at 20:16

        richtig ich meine ich selber dampfe bei 0,2 Ohm mit maximal 1,5 mg da das voll ausreichend ist

        aber 12 mg ist einfach unvorstellbar bei Sub Ohm da würde mir die Lunge um die Ohren fliegen

  3. Knerten
    20. Januar 2016 at 16:28

    Danke für deinen Artikel!

    Ich dampfe nun seit einigen Monaten und habe mir vor kurzer Zeit die eVic-VTC mini zugelegt – vor dem Hintergrund, dass auch hier auch Sub-Ohm-Dampfen möglich ist.

    Bei der Recherche was dabei zu beachten ist stieß ich auf diesen Artikel.
    Hat mich so weit beruhigt, dass ich erstmal nicht viel falsch machen kann (wurde im Dampferladen beim Kauf schon ausgiebig beraten). Der Verkäufer hat mir geraten die Temperatur zwischen 200 – 230° zu wählen und den Wiederstand zu locken, da sich dieser je nach Außentemperatur etc. ändern kann.

    Beste Grüße

  4. volker
    4. Februar 2016 at 11:13

    Danke für den Artikel

  5. Eddi
    4. März 2016 at 12:02

    12mg Nikotin bei Subohm brennt doch im Hals wie Feuer. Keine Ahnung wie man so Schmerzresistent sein kann. Als Raucher hat man seinen Hals ja schon etwas gegen das unangenehme Gefühl abgehärtet, aber trotzdem würde ich bei 0,3mg anfangen, 0,6 wär bei mir das absolute Limit.

    • Diana
      9. März 2016 at 10:30

      Liebster Eddi, kann es sein dass Du vielleicht billigstes Müllliquid dampfst oder Dir selbst irgendwas zusammen panschst, aber glaubst Dr. Allwissend zu sein? Ein gutes, hochwertiges Liquid (nicht die, welche max. €4/10ml kosten), kombiniert mit einem Hochklasseverdampfer auf einem guten Dampfgerät lässt problemlos zu 12mg/mal Nikotin Liquids im Subohm Bereich zu dampfen, es entfaltet in komplexen, guten Liquids den Geschmack superb, von Schmerzen nichts zu spüren!
      Also solltest Du mal Zurückhaltung üben, ehe Du Dich meinst hier als „Kenner“
      zu profilieren!!!

      • Mascha
        1. April 2016 at 18:58

        Hallo. Ich bin tatsächlich noch Anfänger. 6 Monate dabei und habe mir aus Neugier nach dem alltäglichen Nautilus jetzt den cleito geholt. Habe aber wenig Sachverstand und deswegen war für mich diese Seite hilfreich. Ich mische auch selbst und bin nun erstaunt dass es Müll Liquids gibt? Was haben die denn bitte für eine Zusammensetzung?

      • Kai Ort
        10. August 2016 at 1:31

        Sag mal seit ihr beiden DİANA und THOMAS bescheuert und wahnsinnig? Wer glaubt ihr eigentlich wer ihr seit? Ein scheiß Artikel aber trotzdem akzeptiert keiner von euch beiden eine Kritik. İhr Waschlappen von neben an kommt mal schnell von eurem hohen Ross herunter und behandelt die Menschen die was zu sagen haben mit Respekt. Dumm wie Stroh keine Ahnung von einer Elektronischen Zigarette aber großes MAUL! Einer der seit jahren DAMPFT kann schon anhand des ausgewaehlten produktes sehen das ihr noch nass hinter den Ohren seit also Maul zu Milch trinken und ab ins Bett.

      • dampf4life
        21. Oktober 2017 at 15:47

        diana du gehst mir auf den sack und hast überhaupt kein plan vom damfen!
        Und ja ich bin auch Dr. Allwissend 😉
        sub ohm mit 0.1-0.2 ohm ist mit 12 mg Nikotin selbst für einen Kettenraucher nicht möglich !
        Und das hat nichts mit dem liquid zutun ! Liegt einfach daran das ich eine viel hoher Wattzahl auf das gerät gebe was schlussfolgernd auch erheblich mehr liquid verdampft !

  6. Hans D.
    13. März 2016 at 9:13

    Ich hab mir Ende 2015 das Rauchen versucht abzugewöhnen. Solange ich kein Alkohol in Gesellschaft trinke bin ich auch völlig clean. Nur nach ein paar Bierchen werde ich immer schwach, rauche bis mir schlecht wird und hab am nächsten Tag Probleme mit der Atmung.

    Nun hab ich mir als völliger Dampf-Neuling nen Sub-Ohm-Verdampfer (0,3 Ohm) besorgt, in den ich reine Liquid-Base (ohne Aroma oder Nikotin) gefüllt hab. Und: Es funktioniert. Wenn ich nach ein paar Bierchen schwach werde, schmeiss ich die Dampfmaschine an, mach ein paar leicht süßliche Wolken und gut ist. Das Gefühl, dass mir im Vergleich zur Pyro was fehlt, habe ich nicht. Und am nächsten Tag is alles okay. Super Erfindung, dieses Sub-Ohm Zeugs!

  7. Flo
    1. Mai 2016 at 22:13

    Guter Artikel. Dennoch muss ich beipflichten, dass 12 mg für mich persönlich zu krass ist im Sub-ohm bereich. Ich erstelle mir selber Liquids und mache diese auf einer 50pg/50vg base mit 6mg nikotin. Das ist für mich wirklich besser. Das ist aber auf jeden selbst bezogen. Der eine raucht Marlboro und der andere Marlboro light. Das ist einfach eine persönliche einstellung.

    @Thomas: Ja es gibt Sub-Ohm Verdampfer von Kangertech. Habe sogar einen gerade auf meinem Wismec DNA 200 und dampfe ihn mit 55 Watt.

    Mach weiter so und lass dich nicht unter kriegen 🙂

  8. Cem
    10. Mai 2016 at 4:26

    Heyo 🙂

    Klasse Artikel. Bin seid 2 Monaten auch von Zigaretten nach 12 Jahren umgestiegen direkt auf Sub-Ohm Dampfen und es ist einfach nur Klasse. Der artikel ist gut erklärt! Einiges hiervon wusste ich selbst nicht. Danke und weiter so 🙂

  9. 20. Mai 2016 at 16:16

    Ich bin vor etwa einem Jahr auf Sub-Ohm umgestiegen, liege (je nach Verdampfer) bei etwa 12ml Liquid – Eigenmischung auf 3mg – pro Tag und komme seit 8 Monaten komplett ohne Pyros aus. Lass Dich von Besserwissern und „Spezialisten“ nicht unterkriegen, denn nicht jeder der vielleicht einen Kanthaldraht zwirbeln kann, muss auch zwangsläufig allwissend sein 🙂

    • Diana
      20. Mai 2016 at 21:07

      @ Richard, Dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen! Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß viele Danpferneulinge, die logischerweise „ganz individuell, eine Menge Fragen haben“, gerade weil die Technik immer ausgereifter ist. Gleichzeitig jedoch fühlen sich viele Neulinge auf diversen Dampfer-Portalen/Foren absolut unwohl! Das beginnt mit dem Anspruch der Forenbetreiber, dass sich der Neuling gefälligst zu registrieren und vorzustellen hat und sofort daran erinnert wird, gefälligst erst zu lesen, dann nicht selten, beim Stellen seiner Fragen von diversen Administratoren, oder aber den alteingesessenen „Alleswissern“ erst mal gemassregelt werden, weil es die Frage schon „irgendwo“ auf den teilweise sehr schlecht gegliederten Portalseiten schon so oder ähnlich gestellt bzw. beantwortet wurde. Dieses Verhalten macht wenig Spaß und viele drehen diesen Portalen ganz schnell wieder den Rücken!
      Deshalb finde ich solch verständlichen, nicht mit „Fachjargon“ vollgeknallten Beiträge sehr, sehr wertvoll und begrüße die Mühe des Authors, was ihm einige Neider und geistigen Überflieger auch schon versuchten „madig“ zu machen!
      Ich wünsche Dir weiter viel Spaß beim Dämpfen, einstweilen Dir beste Grüße!

      • Meik
        4. Juni 2016 at 23:51

        Danke!!!
        Genau diese Erfahrung habe ich auf 2 Forenseiten gemacht. Darum hole ich mir nur noch Infos aus Shop’s oder solchen Seiten wie diese hier.
        Ach ja, meine Frau und ich, sind nach 30 Jahren Rauchen, seit Ende Januar Dampfer geworden. Haben bis heute auch keine Zigaretten mehr angefasst, selbst beim Bierchen unter Raucher haben wir kein verlangen mehr. Und sind schon runter auf 9 mg Nikotin.

        Meik

        • olli
          14. Juni 2016 at 14:20

          Hallo zusammen,

          die Dampferforen sind in jedem Fall etwas „gewöhnungsbedürftig“. Wehe man benutzt die falschen Wörter wie z.b. „Rauch“ statt „Dampf“. Naja, wie bei fast jedem (technischen) Trend gibt es Menschen die es schaffen, ihr spezialisiertes Wissen gut an andere zu vermitteln und es gibt die üblichen (Ego-)Totalausfälle. Wer sich im Internet informiert bzw. Kontakt sucht muss das (leider) aktzeptieren.

          Ich bin als Neuling (nach einigen Stunden der Recherche, u.a. hier) mit einer Lynden Air in den Subohm-Bereich (mit 0,2 / 0,5-Verdampfer) vor 3 Tagen eingestiegen. Ich habe mir ein m.E. recht hochwertiges E-Liquid besorgt (Bird Brains von Cuttwood, 70/30 VG/PG, 6mg Nikotin) und nach einigem Tüfteln und Praxis-Austausch mit zwei erfahrenen Dampf-Kollegen eine sehr gute Einstellung gefunden, die mir den Verzicht auf Tabak schon am ersten Tag leicht gemacht hat. Ich kann mit maximal offenem Airflow, bei 205° mit 0,2 Ohm-Verdampfer, ca. 4-5 Sekunden auf Lunge ziehen. Es kratzt nix und es schmeckt grandios gut. Mit diesen Einstellungen und meiner Zugtechnik wird nicht wirklich mehr Dampf erzeugt wie bei einem 1,5-Ohm-Kollegen, der mit 250° -260° auf Backe dampft. Ich habe „Hoch-Ohm“ probiert und kam damit nicht klar. Dies Backentechnik kapiere ich einfach nicht ;)….Es war mir zudem zu heiß.

          Der Nikotinflash ist mir als Ex-Kippenraucher beim Niedohm nicht zu stark – aber schon deutlich spürbar. ICh denke das nächste Liquid wird nur noch 0,3 mg haben. Wenn ich meine Lynden-Air-Dampfe im „Wattmodus“ betreibe ist es mit ca. 25 Watt im Grunde ähnlich gut wie mit Temperaturkontrolle mit 0,2 Ohm-Verdampfer.
          Aber nicht genauso. Ich werde demnächst mal 0,5 Ohm mit 30 Watt probieren.

        • Max
          23. August 2016 at 3:11

          Finde ich super!!

  10. 10. Juni 2016 at 23:46

    Diana ich bin Neuling im Dampfen.Würde mich freuen wenn du mir das alles mal erklären würdest mit den Geräten und Subohm und Liquids usw.Du scheinst dich da ja aus zu kennen.
    MfG U.Steidel@gmx.de

  11. mitch
    22. Juli 2016 at 17:01

    Hallo,
    bin Neudampfer und habe mir nach einiger Zeit einlesen in Foren ein „Aspire Atlantis Kit“ zugelegt, weil es angeblich für Einsteiger gut zu handhaben ist. Leider komme ich mit dem Teil überhaupt nicht zurecht – habe bei jedem Zug einen Hustreiz! Verwendet habe ich besher Liquids von Riccardo mit 10 mg Nikotin und auch welche ohne Nikotin, was bezügl. des hustens keinen Unterschied macht. War bisher mäßiger Raucher von Tabak(Javanse Classic) – ca. 10-15 pro Tag.
    Hat jemand eine Idee was ich falsch mache?
    Was ist denn der Unterschied von normalem dampfen zu Sub Ohm dampfen?
    Über Erfahrungen und Tips würde ich mich freuen.

    • LaLa
      29. August 2016 at 10:31

      Hallo zusammen.
      Ich bin vor 3 monaten zum dampfen gekommen mit einer vtc mini, eGo one mega und ni 0,2 ohm bei 17w Kombination.
      Auch mir wurde geraten im sub ohm Bereich nicht zu viel Nikotin zu verwenden Also 9mg und los. Das traurige ende vom Lied: ich hing nur noch an dem Ding bis ich anfing neben her wieder Zigaretten zu rauchen.
      Also alles auf Anfang.
      !!!Gegen jede Empfehlung!!!!
      Liqid mit 18mg besorgt und siehe da KEIN kratzen im Hals aber nach zwei Zügen machten die Bronchien den Hals zu. Das verlangen nach Zigaretten war weg und ein Tank reichte plötzlich den ganzen Tag, und auch der Akku.
      Darauf hin habe ich angefangen das Nikotin zu senken. Nicht stufenweise sondern durch mischen. 50% 18mg
      /50%12mg dann Nur noch 12mg und so weiter.
      Nach 3 monaten bin ich jetzt bei einem Tank 6mg/tag.
      Langer Text kurzes Fazit:
      Menschen sind nicht verallgemeinerbar. Probiert was aus.

      @mitch
      Der „Dampf“ aus deiner e-Zigarette ist was anderes als Rauch. Das wollen wir ja 🙂 aber auch dein Körper merkt das da was anderes kommt als normal und versucht sich zu wehren auch wenn es nicht so schlimm ist wie Rauch. Kleinere Züge können helfen bis du dich daran gewöhnt hast. Oder das Gerät ist das „falsche“ manche Backe-Lunge Raucher bleiben einfach lieber dabei.

  12. Manu
    18. August 2016 at 1:38

    Hey, ich freue mich so einen guten Autor gefunden zu haben, ich blicke als ziemlicher Neuling nicht was unterschied z.B. zwischen 0,3 Ohm und 1,0 Ohm ist? Kann mir das einer Erklären?

    Mische auch seit einiger Zeit eigene Liquids und bin zufrieden mit der günstigeren Variante. Meine Freundin und ich experimentieren auch gerne mit Base und Aroma rum.
    Und weiter so, lese mir gerne noch mehr durch vom netten Autor.

    LG, Manu

    • Manu
      18. August 2016 at 1:40

      Achja und ich benutze den Eleaf Stick TC 60 Watt mit dem Melo 2 Tank

      • Jan
        2. November 2016 at 18:29

        Hallo Manu,
        vielleicht hast du es nach schon rausbekommen.
        In der Elekronik gibt es ein Ohm’sches Gesetz. Die Spannung (U), Stromstärke (I), Widerstand (R) und die Leistung (P) sind untereinander abhängig. Es gibt einige Formeln und fehlende Werte zu berechnen. Bei gleicher Spannung fließt bei einen kleineren Widerstand ein höherer Strom und die Leistung ist entsprechend höher.
        Einen geringen Widerstand erhältst du durch ein anderes Leitermaterial, weniger Windungen oder dickeren Draht.
        Hier mal eine Beispiel wie sich die Stromstärke und Leistung bei einer gleichen Spannung mit Unterschiedlichen Ohm Werten verhält.
        a) Spannung = 4V, Widerstand = 1 Ohm
        Leistung 16 Watt, Stromstärke 4 Ampere
        b) Spannung = 4V, Widerstand = 0,3 Ohm
        Leistung 53,3 Watt, Stromstärke 13,3 Ampere

        Bei niederohmiges Dampfen solltest du darauf achten, das du dafür die passenden Akkus verwendest. (z.B. Sony Konion, LG INR18650HG2)

        Links:
        http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm
        https://vaper-tools.de/coil (Wicklungsrechner einfach – gibt es auch als App)
        http://www.steam-engine.org/coil.asp (Wicklungsrechner für fortgeschrittene Dampfer)

        Lg Jan

  13. Oleg
    3. Januar 2017 at 21:18

    Hallo,

    Ich dampfe seit heute im subohm Bereich, davor gelegentlich auf Backe gedampf. Aber den Umstieg nie wirklich geschafft. Heute habe ich eben meine neue Ausrüstung bekommen. Musste feststellen, dass mein Liquid mit 6mg für mich schon zu stark ist, obwohl ich seit sehr vielen Jahren rauche.

    Ansonsten sehr zufrieden, bekomme mehr Dampf und habe den entsprechenden Kick.

    Mir stellt sich die Frage, ob es eigentlich gefährlich ist, wenn Liquid in die Lunge gelangt? Ist mir nicht passiert bis jetzt, trotzdem eben dieser Gedanke in denn Sinn gekommen, man zieht ja direkt auf Lunge.

    Gruß

    • Abraham
      22. Januar 2017 at 13:17

      Hallo Oleg ! Ich dampfe seit mehr als zwei Jahren und konnte von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufhören. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich gleich mit 18 mg Nikotin angefangen habe. Das habe ich 2 Wochen durchgehalten. Durchgehalten sage ich deshalb, weil mir jeden Abend der Schädel dröhnte und ich das „komische Gefühl“ so lange auf Entzugserscheinungen zurückführte, bis mir einer empfahl die Nikotinstärke zu drosseln. Kurz, ich habe die üblichen Versuche gemacht und bin jetzt schon länger bei Subohm mit höchtens 3 mg gelandet. Wie alle anderen auch, habe ich viele Verdampfer probiert. Manche spritzten eklig und ich hatte ständig Liquid im Mund, bei wieder anderen habe ich mich wohl zu ungeschickt angestellt, habe mir mit heißen Spritzern die Mundschleimhaut oder die Zunge verbrannt und den ganzen Kram verflucht. Nur eines ist mir nicht passiert: ich habe kein Liquid eingeatmet und in die Lunge bekommen. Ich kann nicht erklären warum, es ist halt nie passiert und vermutlich wird es Dir auch nie passieren. Wir atmen ja das Liquid nicht pur ein, sondern es findet zunächst mal ein Verdampfungsprozess statt. Zumindest wenn man den Feuerknopf dabei drückt. Nach mehr als zwei Jahren stelle ich fest: ich habe mir besonders zu Beginn der Dampferkarriere zu viele Gedanken gemacht und zu viel Geld ausgegeben. Inwzischen befinde ich mich schon wieder auf dem Sub-Ohm-Rückzug und greife immer mehr zur „Normaldampfe“ mit 1,6 Ohm und dem berühmten Nautilus. Aber ich musste erst mal durch alle Etappen durch um zu wissen was ich wirklich brauche. Das war gut so, denn es hat mich vom Rauchen abgehalten. Inzwischen kann ich mir nicht mehr vorstellen an einer Zigarette zu ziehen und ich frage mich, wieso ich überhaupt jemals geraucht habe. Mach einfach weiter Oleg ! Ich wünsche Dir viel Freude beim Dampfen !

    • Victoria
      18. Februar 2017 at 14:41

      Hast du du dir diese Frage auch bei den Zigaretten gestellt?

  14. Victoria
    18. Februar 2017 at 12:01

    Hallo…schön dass du beim Dampfen gebliebenen bist.
    Zum Aspire Nautilus muß man allerdings gaaaanz klar wissen, dass dieser nur für „Backendampfer“ zu empfehlen ist.
    Falls Du Backendampfer bist und dir 18 mg Nikotin Liquid zugeführt hast, ist völlig klar, warum Dir Abends der Kopf dröhnte.
    Grundsätzlich ist jedem Dampfer-Neuling zu empfehlen statt gleich im Netz Zubehör und Liquids zu erwerben, mal in einem realen, gut sortierten Dampfershop vorstellig zu werden und sich dort gut beraten zu lassen und verschiedene Verdampfer und Liquids auszuprobieren. Ein Neuling sollte nie sofort im Subohm einsteigen, denn auch das Zugvolumen will beim Dampfen erst einmal gelernt und geübt werden. Es gibt inzwischen tolle Verdampfer, die nicht mehr siffen, spritzen und kokeln, die sowohl mit Subohm als auch mit „normalen“ Verdampferköpfen bestückt werden können!
    Beim Dampfen kann man viel Geld in den Sand setzen…muss aber nicht sein.
    Viel Spaß beim weiteren Dampfen!

  15. Markus
    23. Februar 2017 at 7:37

    Hello,
    Wismec RX 200s-
    Smok TFV8 und die fertigen T8-V8 Coils,
    nochn legga Liquid rein und Sub-Ohm dampfen…echt ka grosse Sache 🙂
    Der Bericht is aus der Sicht eines Anfängers wie mir echt hilfreich, danke.
    Wichtig ist nur das ma keine chinaakkus kauft sondern Markenquali alá Sony VTC oder LG HG

    Mfg Markus

  16. Victoria
    23. Februar 2017 at 11:12

    LOL wo glaubst Du, werden deine Markenakkus hergestellt und warum glaubst Du ist der überwiegende Trend schon wieder weg vom Subohm Dampfen????

  17. 27. April 2017 at 6:26

    Hallo,
    ein schöner Bericht für Neulinge, gut und locker flockig geschrieben – chapeau 🙂
    Ich würde aber nicht sagen, dass der Geschmack besser ist, sondern einfach anders.
    Dem einen schmeckts besser MTL, dem anderen besser DTL und dem Glücklichen eben beides 😉

    MfG
    Magnus

  18. Pascal
    30. Mai 2017 at 20:03

    Hallo,
    Der Text ist wirklich sehr gut und verständlich geschrieben. Ich habe vor ein paar Jahren eine elektrische Zigarette probiert mir war es immer zu wenig Dampf und die Liquids haben alle gleich scheisse geschmeckt so das ich wieder bei Pyros gelandet bin und gute zwei Schachteln am Tag geraucht habe. Vor zwei Wochen zeigte mir ein Bekannter seine Cuboid 150w mit einen SmokTfv8 0,15 Ohm. Als Liquid hatte er den Geschmack Apfelstrudel mit 1,5mg Nikotin.
    Ich nahm einen tiefen zug und war sofort begeistert von dem vielen warmen Dampf und dem Geschmack. Ich hab mir sofort alles genau das gleiche bestellt und bin seid dem Weg von Pyros und geniese das Dampfen im SubOhm.
    Also nochmal dein Artikel ist super und alles stimmt was du geschrieben hast und wieviel mg Nikotin jeder brauch oder verkraftet ist jeden selbst überlastet.

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