Liquid Basen sind eine Glaubensfrage

Bei gebrauchsfertigen Liquids ist es wichtig, dass Zusammensetzung, Preis und Geschmack passen. Der Einstieg ins Selbermischen von Liquids bringt es mit sich, dass man sein Augenmerk etwas anders ausrichten muss als bisher. Liquid Basen sind der Grundstock für jedes Liquid und es gibt sich von sehr vielen Herstellern. Und ein weiteres Mal steht der Selbstmischer vor der Frage – welche Liquid Base ist nun die richtige?

„Richtig“ sind die Basen – unabhängig ihres Nikotingehaltes – grundsätzlich alle. Entscheidend ist die prozentuale Zusammensetzung von Propylenglykol (PG), Glycerin (VG) und Wasser. Diese ist für Dinge verantwortlich wie Geschmack, Dampfbildung aber auch den Verbrauch von Liquid an sich. Propylenglykol steht für den hauptsächlichen Geschmacksträger, Glycerin ist für die Dampfentwicklung / Dampfdichte verantwortlich. Die gängigsten im Handel befindlichen Mischungen für Liquid Basen sind:

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  • 50% PG / 35% VG / 10% Wasser (traditionelle Basis)
  • 80% VG / 20% Wasser (wegen des dichteren Dampfes auch als Bong-Basis bezeichnet)
  • 50% PG / 50% VG (ein Kompromiss zwischen Geschmack und Dampfmenge)

Einige Händler bieten auch eigene und hiervon abweichende Kombinationen an.

Propylenglykol ist sehr dünnflüssig, Glycerin dagegen sehr dickflüssig. Ein weiterer Aspekt ist deshalb, dass bei höherem VG-Anteil in Verdampfern gewisse Nachflussprobleme beim Liquid geben kann. Je höher der VG-Anteil, desto größer die „Gefahr“ dass es zu Nachflussproblemen kommen kann. Die neuen Verdampfertechniken haben dieses Problem jedoch nicht mehr ganz so extrem ist in den verschiedenen Foren zu lesen. Deswegen gilt die traditionelle Basis bei einigen Dampfern bereits als „veraltet“, weil der dortige Wasseranteil nur der besseren Liquidität diente und sonst keinen Effekt erzielte.

Wie verbreitet sind die Basen Mischungen?

Trend der Liquidbasen

Umfrageergebis – Trend der Liquidbasen

Eine von mir durchgeführte aber nicht repräsentative Umfrage mit 192 Teilnehmern zeigt ebenfalls, dass die traditionelle Basis rückläufig ist und sich die 50/50-Basis mehr und mehr durchsetzt.

Viele Dampfer mögen es wenn es nicht nur schmeckt sondern auch „ordentlich dampft“. Und dafür ist ein entsprechend höherer Glyceringehalt von Bedeutung der den Dampf dichter und stabiler werden lässt.

Wer also „etwas dichtere Nebelschwaden“ bevorzugt deren Haltbarkeit wesentlich länger ist sollte auf einen höheren Anteil an Glycerin achten, ein bisschen Glycerin beimischen oder eben gleich auf glycerinlastige Basen ausweichen. Die „richtige Mischung“ herauszufinden kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, möchte man zuhause keinen all zu großen Basenvorrat ansammeln. Das finde ich auch das Schöne am Dampfen, man kann unheimlich viel experimentieren.

Denkt dabei aber an Eure Mitmenschen. Wenn es zu sehr dampft kann dies in der Öffentlichkeit auch wieder zum Stein des Anstoßes werden. In den eigenen vier Wänden spielt es dagegen eine untergeordnete Rolle.

Meine Liquidbasis

Begonnen hatte ich mit der traditionellen Basis und bin versuchsweise ebenfalls zur 50/50-Variante gewechselt. Das Ergebnis ist ein klasse Geschmack und ein richtig schöner Dampf. Die beigemischten Aromen wurden von mir zwischen 0,5 und 1% erhöht weil das zusätzliche Glycerin die Aromen in ihrer Intensität ein wenig mehr dämpft. Man muss es eben austesten. Lieber zuerst um weniger erhöhen und ggf. noch Aroma nachdosieren. Das Liquid wieder verdünnen müssen wäre der in jedem Fall der wesentlich umständlichere Weg den ich mir ersparen will.

Mischen von Basen verschiedener Hersteller

Mischt man unterschiedliche Basen, so hat dies jedenfalls keinen netativen Einfluß auf die „Funktionalität“ des daraus entstehenden Endproduktes. Dampfer, deren Geschmacksknospen besonders empfindlich reagieren können eventuell minimale Geschmacksunterschiede ausmachen. In irgendeiner Form bedenklich ist es nicht einen Rest von Base A mit Base B zu vermischen. Am Ende hilft – wie so oft – wirklch nur ausprobieren und selbst entscheiden ob ein „Zusammenschütten“ zum erwarteten Ergebnis führt. Hat man einmal seine „Haus-Base“ gefunden wird man in den allermeisten Fällen den Hersteller nicht mehr wechseln und die Thematik hat sich erledigt.

Es ist jedoch auf den Nikotingehalt der unterschiedlichen Basen zu achten. Verschiedene Nikotinmengen ergeben am Ende eine Basis, deren genauer Nikotingehalt nicht mehr auf den ersten Blick zu bestimmen ist. Nikotin ist ein Gift, mit dessen Umgang immer die erhöhte Vorsicht eine wichtige Rolle spielen muss! Mischrechner leisten hierbei gute Dienste.

Nach was schmecken Propylenglykol und Glycerin?

Beide komponenten sind farblos. Propylenglykol ist geschmacksneutral und Glycerin weist eine leichte Süße auf die aber wirklich nur minimal feststellbar ist. Im zur Basis vermischten Zustand von PG und VG ist davon so gut wie nichts merkbar. Hier kommt jedoch das kleine „aber“. Riecht man an der Basen-Flasche denen weder Nikotin noch Aroma beigemischt sind, so ist von Hersteller zu Hersteller trotz eigentlicher Neutralität ein unterschiedlicher Geruch feststellbar. Es gibt Basen die wirklich neutral riechen, meine jetzige zählt hier dazu. Als alleiniges Qualitätsmerkmal würde ich dies zunächst nicht bezeichnen.

Den Unterschied merkt man als Einsteiger nur im direkten Vergleich, fortgeschrittenere Dampfer bemerken es früher. Da ist jeder eben jeder anders in seinem Empfindungen.

So ein wenig „merkwürdig“ empfinde ich es persönlich, wenn Basenhersteller und/oder Shops um die Zusammensetzung der Basen ein Staatsgeheimnis machen und dazu keine Angaben in der Beschreibung machen. Bitte wozu? PG, VG und Wasser – mehr ist nicht drin in einer Base, warum also so geheimnisvoll? Bei mir hinterlässt sowas immer einen etwas faden Beigeschmack. Ist da noch etwas anderes drin und das soll eben keiner wissen?

Welcher Basenhersteller ist empfehlenswert?

Umfrage Basen Hersteller

Umfrageergebnis Basenhersteller

Zu dieser Frage hatte ich kürzlich bei Facebook ebenfalls eine Umfrage gestartet. 241 Antworten sind dazu eingegangen. Hier rechts seht ihr die Verteilung auf die einzelnen Hersteller, von denen nicht alle aufgetaucht sind. Und es fällt auf, dass eigentlich namhafte Hersteller relativ weit unten zum stehen gekommen sind. Natürlich ist diese Umfrage ebenfalls nicht repräsentativ. Sie dient lediglich als kleiner Anhaltspunkt um sich ein klein wenig orientieren kann. Entscheidend ist auch hier die eigene Erfahrung, das eigene Geschmacksempfinden und die persönliche Zufriedenheit mit.

Wenn allerdings so gar nichts schmeckt – ob mit oder ohne Aroma versetzt – gibt es die Möglichkeiten, dass entweder die verwendete Drahtart der Wicklung getauscht werden sollte oder sich eine sogenannte Dampferzunge „eingeschlichen hat. Für beide Fälle gibt es zum Glück relativ einfache Abhilfe.

Fazit

Liquid-Basen sind das A und O. Fertig gemischte Basen sind nicht immer nach dem Geschmack des jeweiligen Dampfers und der Händler des Vertrauens bietet nicht pauschal die „passende Basis“ an. Der u.U. mitspielende Eigengeschmack von Basen sowie die Steigerung des Dampfvolumens sind Gründe selbst hand anzulegen. Zu meinem Einstieg in die Dampferei hatte ich darauf nicht besonders geachtet, Hauptsache erst einmal dampfen. Und das ist ja auch richtig so.

Bei vielen Recherchen die ein Neuling nun mal anstellt lernt man stets dazu. So bin ich schließlich zum Selbstmischer meiner Liquids geworden. Dampfen ist eine relativ große Spielwiese auf der es jede Menge zum Testen gibt und das nicht nur alleine bei der Dampfhardware. Die Dampferei ist zu meinem Hobby geworden und das macht von Tag zu Tag mehr Spaß. Mischst Du auch selber? Für Anregungen und Ideen in den Kommentaren bin ich jederzeit offen und dankbar.

32 Kommentare zu “Liquid Basen sind eine Glaubensfrage

  1. Jack8080
    23. August 2015 at 6:34

    Hey,

    bisschen spät der Kommentar aber was solls. Lustig wie es beim DAmpfen zugehen kann. Ich habe quasie mit Selbstmischen angefangen und mich erst viel später mit der Hardware beschäftigt. Damals gab es bei den Händlern noch keine fertigen Basen und man musste sich PG, VG und eines der beiden noch mit Nikotin (das gab es damals nur in Polen und Italien) separat bestellen. Bis ich begriffen habe, was dann so vor 1-2 Jahren auf einmal immer mit Basen gemeint war … und dann komm ich auch schon zum Punkt und gebe dir recht … das schöne ist das Ausprobieren und das es 100te von „Besten“ gibt.

    Was in deiner Liquid auflistung fehlt sind die Vodka Geschichten (90% VG – 10% Vodka) ist zwar nicht mein Liebling aber gibt es halt. Ich bevorzuge unterschiedliche Zusammensetzungen je Verdampfer … und muss mich eigentlich wundern, dass dies allgemein keine Rolle zu spielen scheint. Je nach Wicklung und Verdampfer macht ein anderes Verhältnis zwischen PG und VG einen riesigen unterschied und nicht immer wenn „der Verdampfer nicht so mein Ding ist“ liegt das am Verdampfer.

    In dem Sinne, danke dafür das Liquid mal wieder zum Thema gemacht zu haben.

    • Elb-Dampfer
      23. August 2015 at 10:06

      Willkommen beim Elb-Dampfer. Es gibt keine „zu späten“ Kommentare. Die Meinung eines anderen zu einem Thema ist immer wichtig und interessant – selbst dann wenn ein Artikel schon mal ein wenig älter ist!

      Es liegt zu einem Großteil daran dass ich über das Liquid geschrieben habe, weil ich diesen Blog hauptsächlich aus Sicht eines Anwenders schreibe. Und ich weiß aus eigener Erfahrung heraus, welche Fragen bei einem Anfänger/Umsteiger unter Umständen aufkommen. Und da steht „die beste Base“ ziemlich weit oben, auch wenn es sie so nicht gibt. Auch ich kam zunächst nicht zwangsläufig auf die Idee, dass man nur durch ständiges probieren seinen Favorit bei den Basen ausmachen kann. Hier ist je nach dem wirklich Geduld gefragt – die hat nicht jeder.

      Das Vodka-Experiment habe ich mangels der Kenntnisse und Erfahrungen darüber ganz bewusst weggelassen. Gelesen hatte ich schon mehrfach darüber. Irgendwann werde ich das auch mal ausprobieren und dann einen Bericht schreiben.

    • Chris
      20. Februar 2017 at 11:07

      Ich darf in Österreich absolut Garnichts mehr Bestellen was mit E-Zigaretten / Dampfer zu tun hat.
      So bin ich auf die Gnade meiner lokalen Stores angewiesen und kaufe dort meine Basen. Zuerst hatten sie 50/50 jetzt gibt’s es nur noch die 100% VG. Also 97&VG um genau zu sei. Absolut kein PG dabei und das nervt.
      Bin jetzt gerade dabei mit Wasser zu vermischen aber ich komme auch bei 10% Wasser nicht auf meinen Geschmack. Kann ich hier statt 10% wasser auch Wodka nehmen um den Geschmack etwas intensiver zu machen?

      Liebe Grüße

      • Obiwan
        29. März 2017 at 21:11

        Hallo Chris. Dieser Regulierungswahn ist wirklich schlimm. Bitte nicht falsch verstehen aber wäre es nicht möglich, Geld zusammenzukratzen und während eines Wochenendtrips nach Nürnberg einen Besuch bei Avoria einzuplanen? 2,3 Liter 48´er Bunkerbase und ein paar Liter VG und PG kaufen? Dann hat man für die nächsten Jahre Ruhe. Habe ich auch so gemacht. Oder einen grenznahen Dampferstammtisch besuchen und an einer Sammelbestellung beteiligen. Ab Juni geht hier in Berlin die Versorgung problemlos weiter. Ist aber für Dich zu weit für einen Kurztrip.

        • Chris
          27. April 2017 at 14:35

          Naja, gute Idee aber mit Hindernissen.
          Kannst du mir einen tipp geben für meine Mischung?

  2. Patrick
    31. August 2015 at 23:04

    Hallo, sehr schöner Bericht.
    Ich Dampfe seit ungefähr drei Jahren und habe mich aber erst seit drei Monaten zum selber mischen und wickeln überzeugt. Angefangen hab ich mit einer Basis von 55/35/10 PG/VG/Wasser. Dann kam der Mann aus dem Dampfshop wo ich immer hingehe und Draht kaufe. Er meinte probiere mal die 50/50 PG/VG Mischung. Genau da geht ohne Zusatz von Wasser in meinem Lemo 2 nichts. Die Mischung an sich ist super. Toller Dampf und guter Geschmack.

    Viele Grüße Patrick

  3. Daniel Jäger
    20. Oktober 2015 at 19:11

    Hi. Habe mir versehentlich eine 1L Flasche Fog Dripper Base ohne Nikotin mitbestellt. Kann ich diese mit zum mischen mitverwenden? Also in eine normale 55/35/10 geben und dann Aroma drauf? Oder kann ich diese sogar so in einem Kangertec Emow dampfen? Antwort bitte auch gern auf meine email Adresse.

    • Elb-Dampfer
      20. Oktober 2015 at 20:01

      In der Emow dampfen…. jein. Dripper Basen sind meist seeehr VG-lastig, das könnte ggf. zu Problemen führen. Aber mit dem Mischrechner von Liquidmaker kannst Du errechnen wie Du mischen musst. Dazu sind natürlich die genauen Angaben der Dripper-Base wichtig…. sonst ist das mit dem Rechnen nicht ganz so einfach.

      • Daniel Jäger
        20. Oktober 2015 at 20:05

        Hi. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich tausche es dann am besten geschlossen um. Experimente, wo was schief gehen kann sind mir nix. Rufe den Verkäufer morgen an. Er kann ey ja wieder verkaufen wenn es geschlossen bleibt. Aber ne 50/50 kann ich im Kanger bestimmt dampfen oder?

        • Elb-Dampfer
          21. Oktober 2015 at 9:12

          Wenn Du Dir unsicher bist, dann ist das die beste Lösung! 50/50 im Emow geht aus eigener Erfahrung. Gut Dampf.

          • Daniel Jäger
            21. Oktober 2015 at 11:17

            Ok, dann versuche ich das. Muss ich da H2o zumischen oder geht das Pur, nur mit Aroma? Das wäre dann auch die letzte Frage, dann nerve ich nicht weiter. Nur lernen muss ich das unbedingt, denn 10ml für 5-6 Euro is mir auf Dauer zu doll

          • Elb-Dampfer
            21. Oktober 2015 at 14:03

            Nein, Wasser würde ich keines beimischen. Ist auch nicht wirklich erforderlich, das klappt ohne bestens. Wie gesagt, ich hatte auch die 50/50 im Emow verwendet – alles bestens. Das mit dem lernen ist immer gut, ist auch nicht wirklich ein Hexenwerk, Infos findest Du im Netz zuhauf.

            Deine Fragen „nerven“ nicht. Sie sind zum einen völlig normal, zum anderen helfe ich sehr gerne sofern möglich. Jeder fing mal an und sah sich einem Berg Fragen konfrontiert. Also keine falsche Scheu deswegen 😉 .

          • Daniel Jäger
            21. Oktober 2015 at 14:20

            Okay, denn bin ich hier ja gut aufgehoben 🙂 Gut, denn werde ich es gegen 50/50 N-frei umtauschen denn 55/35/10 mit Nikotin reicht mir. Aber dann kann man ohne Nikotin schöne Wolken machen 🙂

  4. OUT54
    19. Dezember 2015 at 11:17

    Moijen 🙂
    den Beitrag fand ich sehr gut,alles gut erklärt.
    Ich mische auch selber aber auch erst seit knapp einem Jahr und hab auch schon diverse Basen ausprobiert, und bis jetzt fand ich die 50/50 base mit eine von den besten weil Geschmacklich ist sie sehr gut und von der Dampfentwicklung auch, ist eigentlich gut zu empfehlen.

    Im Moment Dampfe ich mit dem i Just 2 von eleaf und muss sagen das es ein sehr gutes Gerät ist großer Tank und starker Akku und das für knapp 40€

    Ich Bestell überwiegend bei „Dark Burner“ weil’s für mich persönlich eine sehr gute Marke ist und der die Preise auch sehr freundlich sind und ich bis jetzt nur positive Ergebnisse hatte und nie eine Enttäuschung 🙂

  5. 15. April 2016 at 12:14

    Toller, informativer Artikel zu genau DER Frage, die ich mir jetzt beim Einstieg ins Mischen zu allererst stelle!
    Ich hab 48er Bunkerbase gekauft und will sie jetzt mal zu normaler Base mischen (12mg) und ausprobieren – bevor ich evtl. noch mehr davon kaufe.
    Mit 50:50 ist das einfach, selbst ohne Rechner, doch die Problematik, dass das in manchen Verdampfern nicht gehen soll, verunsichert mich ein wenig (siehe Patricks Kommentar). Da ich auch mit den Verdampfern noch am Anfang stehe (bisher eher Komplett-Sets für Einsteiger gedampft) will ich natürlich keine Base herstellen, die ich dann nicht verwenden kann.
    Frage: Wenn ich 50:50 mische und dann bei einem Verdampfer feststelle, dass es nicht richtig fließt – kann ich dann nicht einfach was abteilen und da noch Wasser dazu geben? Anstatt von vorne herein „klassisch“ zu mixen?

  6. René W.
    18. Mai 2016 at 7:52

    Warum kratzen z.b. 70PG/30VG/6mg Nikotin Liquids so und die 3mg Nikotin nicht?
    Möchte anfangen selber zu mischen um das kratzen zu vermeiden. Welche Basis Fertigmischung ist da am besten geeignet? Dampfen soll es aber auch vernüftig. Mir sagte man es lege am VG, ist das so ausschlag gebend?

    • Elb-Dampfer
      18. Mai 2016 at 16:59

      Mal liegt es am PG, mal am VG und auch am Nikotin kann es liegen. Pauschal darf man das sowieso nicht sehen, jeder reagiert darauf anders und viele auch gar nicht. Hier kannst Du wirklich nur probieren und das für Dich beste herausfinden. Letzteres hast Du ja wohl schon getan, wenn die 3 mg nicht kratzen. Bleib einfach dabei und denk nicht weiter darüber nach. Nur 3 mg Nikotin sind ohnehin nicht unbedingt „schlecht“ 😉 .

  7. Schicker Draht
    1. Juli 2016 at 23:29

    Ich habe die Erfahrung gemacht das nachflussprobleme ab einer 80\20 vg\pg oder demineralisiertes h2o oder Ethanol (Weingeist) Mischung kein Thema sind. Nikotin oder Koffein sorgen für das kratzen und Befriedigung der Rezeptoren des präfrontalen cortex. Anderes interessantes Thema: Beipackzettel von anerkannten rauchstopp Produkten. ZB nikorette spray-inhaler. Steamshots hat da mal ein video review zu gemacht. Mich würde mal eine umfrage interessieren wer die ezigarette zur rauchentwöhnung nutzt oder genutzt hat. Dabei gilt es zu differenzieren ob nach einer umgewöhnungsphase mit ezigarette ein gänzlicher dampfstopp eintrat oder sich das suchtverhalten schlicht verlagert hat.

    • el Dampfo
      5. Juli 2016 at 22:53

      hallo,
      hat sich verlagert…wobei ich wesentlich weniger dampfe (seit ca 3 Monaten umgestiegen) als ich vorher geraucht habe und ich mittlerweile sogar ohne Nikotin dampfe. Insgesamt so ca. 4 ml am Tag.

      Das dampfen steht im Vordergrund als Spaß und nicht mehr als Sucht…zwischendurch mal Ringe pusten oder ne Nebelwand erzeugen 😉

      Dafür das ich erst gedacht habe, was’n das für ein Sch#?ß als ich das dampfen das erste Mal bei einem Kumpel gesehen habe, schon Hammer! Aber der Umstieg war die beste Entscheidung! Kippenmuff ebenso ade 😉

      Übrigens noch DANKE für den Thread! Werde mich jetzt mal ans selber mischen ranbegeben und der Thread ist definitiv eine gute Starthilfe!

  8. Steammachine
    31. Juli 2016 at 18:58

    Mahlzeit.
    Super Bericht, toll erklärt, dass man auch als Rookie was mit anfangen kann.
    Dampfe (mit Unterbrechungen) seit 2 Jahren. Hab ganz klassisch mit nem Evod VV von Kanger und fertigen Liquids angefangen und mir vor ein paar Tagen den RX200 mit nem Melo 3 geleistet. Geht bis 250 Watt die Kiste, beweg mich aber meist zwischen 35 und 40 Watt. Bin echt begeistert von dem Teil, außer Eierkochen kann fas Ding ja fast alles 😂
    Als Einsteiger ins Profilager sind meine zwingensten Fragen: Was is der Unterschied zwischen Ti/Ni und SS Coils? Hab da im Netz net wirklich was plausibles gefunden…
    Unf selbst mischen sollte ich jetzt auch, denn Minimum 10 ml am Tag verquarzen sollte man nicht mit fertigen Mischungen verheizen.
    Kannst Du mir die vernünftigste Basamischung empfehlen, dass der Nachfluss sichergestellt is? Evtl auch im Hinblick auf meine erste Frage? 😀
    Vielen Dank für deine Bemühungen vorab.

    • Elb-Dampfer
      3. August 2016 at 15:13

      Hi Steammaschine,
      freut mich wenn Dir der Artikel gefallen hat. Zu Deinen Fragen: Beim Draht ist es wie mit Basen – ein Stück weit zumindest. Die Unterschiede kurz zusammengefasst findest Du hier sehr gut erklärt. Anders hätte ich es jetzt auch nicht zum Ausdruck gebracht. Am Ende musst Du wirklich testen und probieren mit welchem Draht Du am besten zurecht kommst bzw. mit welchem der Geschmack für Dich „am besten“ ist. Siehe dazu auch der Tipp zu Drähten wenn es nicht schmeckt. SS ist so mein persönlicher Favorit, das muss aber nichts bedeuten für andere.

      Wegen der Base mischen…. „vernünftige Basemischung“ hört sich gut an 🙂 . Nimm eine 50/50 (PG/VG) Mischung, dann biste wirklich im guten Mittelfeld aufgehoben. Wenn Dir viel Dampf wichtig ist erhöhe den VG-Anteil, wenn Du Aroma sparen willst umgekehrt, nimm weniger etwas VG und dafür mehr PG. Ich dampfe im Moment 60/40 und finde es optimal (für mich persönlich).

      Wünsche Dir allzeit gut Dampf und wenn es Fragen gibt – hier ist Platz genug. Ich weiß nicht alles, aber sehr viel lebt auch von Erfahrungswerten 😉 .

  9. claudio
    6. September 2016 at 11:41

    ich habe mir aufgrund einer pg unverträglichkeit eine dripper base geholt die ich in meinem cleito dampfe..leider ist die base seeeehr dickflüssig..ich habe jetzt mit 40% tigem vodka verdünnt..ist das inhalieren schädlich ??

  10. Jenne
    16. November 2016 at 19:19

    Hallo,

    Ich bin völlig neu in der Dampfergemeinde und habe daher noch einige Fragen.

    Ich habe mir zum Start den IStick Pico besorgt und bin auch recht zufrieden.
    Nun hab ich mal ne Frage zu den Verdampferköpfen.Wo ist der Unterschied zwischen 0,3 , 0,5 und 0,5/Ceramik?
    Ok, Ceramik erklärt sich mir nur so, das ed besser mit höheren Temperaturen klarkommt.
    Aber was hat die Ohmzahl generell für Auswirkungen?

  11. Akky
    18. November 2016 at 15:56

    Hi, kann ich Basis Fluid 50/50 0,3 mg auch pur rauchen ohne Aroma ?

  12. Chris
    19. Februar 2017 at 1:24

    Zu späte Kommentare gibt es Gott sei nicht…😉 ich dampf seit nem Monat, 30 Zigaretten pro Tag… Jetzt 0 !…. Mit 6mg angefangen nun bei 3mg… Und zwar ausschließlich avoria dripperbase, natürlich mit Aroma… Ich wurde von meinem Dampfdealer auf dripperbase zum dampfen verführt und bin voll drauf hängen geblieben 😆. Die Dripperbase von Avoria hat ein Mischungsverhältnis das wohl keiner kennt… (Ein Geheimnis wie das Coca Cola Rezept) aber ich dampfe sie im aspire cleito, sowie im melo 3 und kann wirklich nur sagen, probiert es mal aus… kenne nix besseres😉

  13. Henry
    14. Juni 2017 at 16:06

    Ich bin zwischendurch immer mal am dampfen und habe 2 Ego C geschenkt bekommen mit dem Twist Akku, ausserdem einen eleaf tc40 mit innocigs Vapo.
    Festgestellt habe ich das die Ego rauchiger schmeckt mit gleichem liquid.
    Was mich am dampfen aber teilweise nervt , weshalb ich zwischendurch noch Zigaretten rauche ist der süße Geschmack der Basen .
    Ich habe bisher nichts gefunden was wirklich nach Tabak schmeckt, oder sich mischen kann.

    • Elb-Dampfer
      14. Juni 2017 at 16:55

      Hallo Henry, bei den Basen ist es je nach Hersteller unterschiedlich wie deren Eigengeschmack ist. Dieser ist zwar sehr gering, doch jeder empfindet Geschmack anders. Hier kann man wirklich nur durch probieren „seine Base“ finden mit der es dann passt. Schlussendlich hängt aber auch viel vom verwendeten Aroma ab.

      Was den Tabakgeschmack betrifft bin ich ein denkbar schlechter Ansprechpartner. Denn der Geschmack von „verbrannten Pflanzenteilen“ ist nicht meine Welt. Ja ich weiß, als Raucher sah man das anders. Aus heutiger Sicht aber kann ich sagen – absolut scheußlich. Ich bin mir sicher dass Du durch probieren Dein passendes Liquid finden wirst. Jede Tabakzigarette die Du weniger rauchst ist ein Erfolg, je früher desto besser.

  14. Eric
    16. Juni 2017 at 11:01

    Heyho.
    Also erstmal: guter Thread, auch noch im Jahr 2017 😉
    Ich weiß zwar nicht, ob das hier jetzt rein passt aber ich dachte ich stelle euch mal meine neue Lieblingsmischung vor: Mango und Zitronenaroma kaufen, 50/50 Basis dazu und mit ca. 1% Zitrone und 2,5% Mango mischen. Perfekt für den Sommer, wenn man auf fruchtiges steht 😉

    • Elb-Dampfer
      16. Juni 2017 at 13:30

      Hallo Eric,
      ein Sommerrezept für Liquids kann nie schaden, egal wo es geschrieben steht 😉 .

  15. Maxey
    3. August 2017 at 16:59

    Hallo zuammen,
    ich habe mir in meinem Dampfshop eine Base mit 80vg/20pg gekauft, alle sagen immer, dass das Glycerin dickflüssiger wäre… Aber ich finde mein Liquid viel zu flüssig, im Vergleich zu Twelve Monkeys Bonogurt (ebenfalls 80/20 aber fertig gekauft). Das Bonogurt ist auch sehr „geschmeidig“ und vollmundig, meine Selbstmisch-Versuche hingegen kratzen alle oder legen einen Belag/Film im Hals bzw. Rachen ab!?!?! Dachte erst, dass es am Nikotin liegen könnte (habe jedoch „nur“ 3mg), aber auch ohne Nikotin, kratzt das Liquid bzw. legt einen komisch schmeckenden „film“ in meinem Hals ab.
    Meine Frage ist nun, ob es doch an der Base liegt?! Hersteller „La-Vape Deutsche Base“
    Ich habe bereits mehrere Aromen von verschiedenen Herstellern ausprobiert, von daher muss es an der Base liegen… Kann mir jmd. eine „gute“ Base empfehlen, die nicht zu „dünnflüssig“ ist und trotzdem schmeckt? 80/20 bzw. 75/25 wäre mir lieber als 50/50 🙂

    Vielen Dank im Voraus: )

    PS: besitze den eVic-VTC Mini und einen Aspire Kopf mit 0.4 Ohm und dampfe am liebsten bei 40W!

  16. Nicole
    4. August 2017 at 17:24

    Hey habe zum ersten mal selbst gemischt .
    Mit einer base vg80/ h2o 20 also kein PG. Hab aber 1% mehr Aroma genommen.
    Die base wurde mir bei uns im shop verkauft. Die fragte nur ob ich es kratzig mag, ich nein, und bekam diese.
    Frage…. Ist das überhaupt was, da der Geschmack doch mit PG besser ist ?

    • Elb-Dampfer
      4. August 2017 at 18:45

      PG ist Geschmacksträger Nr. 1. Das bedeutet aber nicht, dass man mit einer VG-lastigen Base keinen Geschmack / Genuss hinbekommen kann. Man braucht wie DU schon erwähntest etwas mehr Aroma und VG ist eim Dampf eben „weicher“. Wer gegen PG nicht allergisch ist muss nicht auf VG-lastige Basen ausweichen wenn er es nicht auf „Nebelschwaden“ abgesehen hat. Denn für letzteres ist VG natürlich bestes geeignet.

      Ob PG kratzt oder nicht kann man pauschal nicht beantwortet, da hilft nur ausprobieren. Mit einer 50/50 Base wie ich sie verwende hat man ein gutes Mittelmaß. Es dampft ordentlich, verbraucht weniger Aroma beim Mischen und schmeckt (für mein Empfinden) perfekt. Du wirst Dein persönliches Maß finden da bin ich sicher, aber eben nur durch testen. Viel Erfolg und Vape on.

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