Grundausstattung Liquid mischen

Die Frage wie viel verschiedene Geschmacksrichtungen es bei Liquids auf dem Markt gibt könnte glaube ich niemand exakt beantworten. Es ist jede Menge. Aber irgendwann ist man Vanille & Co. einfach leid und man sucht den besonderen Kick. Man stellt sich die Frage, wie schmeckt eigentlich Frucht A mit einem Schuß von Frucht B? Oder man hat auch eine völlig abgefahrene Idee der Aromenzusammenstellung. Ist man an diesem Punkt angelangt hilft nur noch Zubehör besorgen und selbermischen.

[yellow_box]Ich empfehle jedoch jedem Neu-Dampfer zunächst fertige Liquids aus dem Handel zu dampfen und erst nach ausreichender Information zum Thema Selbermischen selbst zu mischen. Hilfreichen Gedankenaustausch zum Selbermischen von Liquids gibts u.a von erfahrenen Dampfern im Dampfertreff. Alternativ wäre auch eine Beratung in einem guten Fachgeschäft vor Ort eine Option. [/yellow_box]

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Was braucht man zum Selbermischen von Liquid?

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Grundausstattung

Die Zahl der notwendigen Hilfsmittel um eine eigene Liquidküche zu betreiben ist nicht besonders hoch. Ebenso bleiben die Kosten des Selbermischens in überschaubarer Höhe. Mit etwas mehr schlagen nur die Aromen zu Buche, je nach dem was man genau vor hat zu mischen und vorallem in welcher Menge.

Mein „Mischbesteck“ wenn man so möchte habe ich mir bei GermanFlavours besorgt, es ist letztlich nicht mehr als eine Grundausstattung welche erst einmal vollkommen ausreichend ist wie ich finde. Es könnte ja auch passieren, dass dieses Hobby einem so ganz und gar nicht liegt. Ist bei echten Dampffreunden aber eher weniger vorstellbar. Lieferanten Zubehör von A-Z anbieten gibt es eine Menge und ich werde im Laufe meiner Dampferkarriere sicher noch einige ausprobieren.

Meine Erstausstattung bestand aus:

  • 5 10ml Fläschchen für das fertige Liquid
  • 4 Spritzen mit 1ml bzw. 10ml
  • 4 stumpfe Kanülen
  • 1 Liquidbasis 100ml
  • 2 Aromen a‘ 10ml

Speziell die 1ml-Spritzen sind wichtig, damit die geringe Menge an Aroma besser abzumessen ist. Zum Beispiel 0,5ml mit einer 10ml-Spritze abzumessen ist eher ein Himmelfahrtskomando und alles andere wie genau. Eine gewisse Präzision bei den Rezepturen ist wichtig und nicht nur deshalb weil man diese wieder nachmischen möchte. Mit einer Kanüle das Aroma aus den sehr kleinen Fläschchen heraus abzumessen ist leichter und erspart ggf. die Schweinerei auf dem Tisch. Stumpfe Kanülen deswegen um hier nicht gleich zu Beginn einen Haushaltsunfall zu produzieren 🙂

Ein paar Küchentücher, eine Unterlage für den Tisch, noch eine kleine Schüssel mit Wasser zum Spülen der Spritzen sowie eine ruhige Hand. Das ist es dann auch schon gewesen und der Liquidküche steht nichts mehr im Wege.

Dann bleibt nichts mehr anders übrig wie viel Spaß, gutes Gelingen und allzeit „Gut Dampf“ zu wünschen.