Die Anti-Dampf-Lobby

Seit über vier Jahren wird aus allen Rohren gegen die E-Dampfer geschossen. Beim Thema Gefährlichkeit des Dampfens spielen alle mit die in irgendeiner Art und Weise etwas zu verlieren haben – nämlich Geld, sehr viel Geld. Würden diese negativen Berichterstattungen zum einen richtig recherchiert und zum anderen entsprechend belegt bzw. untermauert werden – niemand, auch nicht wir Dampfer – würden uns mit Macht dagegen sträuben dies anzuerkennen. Anstelle von guter Recherche wie man es von der Presse erwarten sollte sind es im besten Fall Halbwahrheiten zum Dampfen, zu allermeist völlig verdrehte Fakten und ganz bewusste Lügen. Die Wahrheit zum Thema Dampfen will man dort gar nicht wissen.

Hier machen weder namhafte Pressehäuser noch Rundfunkanstalten halt, auch nicht die öffentlich-rechtlichen Sender. Niemand ist sich hier zu schade diese Hetzkampagne mitzuspielen, sie zu forcieren und gelogen wie ist nun mal ist zu verbreiten. Hinter all diesem Treiben stecken nicht, wie man wegen der Kontinuierlichkeit dieser Negativberichte annehmen könnte, besonders viel treibende Kräfte. Doch es reichen bereits wenige Leute völlig aus, wenn das publizierende Umfeld – sprich Presse –  alles ungeprüft als Wahrheit versteht und schließlich entsprechend breit tritt. Man könnte es auch als eine Art von Hirnwäsche an der breiten Masse der nicht dampfenden Bevölkerung bezeichnen was hier geschieht.

Die Machenschaften gegen das Dampfen

Die Schaltzentrale nahezu aller abenteuerlichen Berichterstattungen sitzt meiner Ansicht nach im schönen Heidelberg und nennt sich Deutsches Krebsforschungszentrum. Ich möchte hier die sicherlich wichtige Arbeit dieses Forschungszentrums nicht in Frage stellen. Diese Ergebnisse kommen täglich sehr vielen Menschen zu Gute, deren Leben verbessert und auch verlängert wird. Viel mehr ist es nur ein kleiner Teil des Deutschen Krebsforschungszentrums der hier zum Handlanger einer ganzen Lobby wird. Gemeint ist die deutsche Außenstelle der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die WHO-Kollaborationsstelle für Tabakkontrolle. Dort gilt als Kodex

….die Vermeidung von Tabak- und Alkoholkonsum und übermäßiger Sonneneinstrahlung, die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts und körperliche Betätigung. (Quelle: WHO)

Dies geht zwar stark in Richtung des „Heile-Welt-Denkens“, doch das steht wieder auf einem anderen Blatt. Unter diesen Kodex stellt Heidelberg auch das E-Dampfen weil es angeblich als Einstieg ins Rauchen für Jugendliche gelten soll. Und wie bereits erwähnt, alles was aus dieser Unterabteilung des Krebsforschungszentrums an Veröffentlichungen kommt schnappen die Medien auf und verbreiten es mit wachsender Begeisterung. Interessant ist, dass vieles unbelegt ist, also ohne irgendwelche Beweise behauptet wird. Den Medien ist das egal – Hauptsache gegen das Dampfen wettern und Leute verunsichern.

Die Tabakindustrie

Gehen wir mal von 2 Millionen Dampfern in Deutschland aus. Das sind täglich mindestens 2 Millionen Schachteln Zigaretten die nicht verkauft werden. Das sind täglich um die 6-7 Millionen Euro „Verlust“, ohne hier jetzt auf die unterschiedlichsten Preisstaffelungen besonders Rücksicht zu nehmen – nur in Deutschland. Und die Zahl der Dampfer in Deutschland wächst, sie stagniert nicht. Somit steigen auch die Verluste von Monat zu Monat. Rein aus Sicht der Tabakindustrie ein nicht hinnehmbarer Zustand den es möglichst rasch zu stoppen gilt.

Die Pharmaindustrie

Diverse Mittelchen aus der Apotheke die zur Rauchentwöhnung beitragen (sollen) gibt es in großer Zahl. Kaugummi, Pflaster, Sprays – die Angebotspalette gibt hier einiges her. An all diesen Mittelchen, deren Erfolgsbilanz ohnehin sehr umstritten ist, verdienen sich die Pharmakonzerne im wahrsten Sinne des Wortes ein goldenes Näschen. Also auch hier besteht ein gesteigertes Interesse, dass Dampfer wieder weniger werden bzw. möglichst schnell und ganz verschwinden. Man möchte quasi ein Nikotinmonopol zusammen mit der Tabakindustrie sein Eigen nennen.

Der Fiskus

Der Staat verdient immer mit und sei es „nur“ die Mehrwertsteuer auf Produkte. Auch auf das gesamte Dampfzubehör wird die Mehrwertsteuer erhoben. Was der Staat bei Dampfern nicht mehr einstreichen kann ist die Tabaksteuer da Liquids hiervon nicht betroffen sind. Auf eine Packung Zigaretten mit 19 Stück entfallen immerhin 2,95 Euro an Tabaksteuer (Stand Januar 2015). Nehme ich jetzt wieder mein Beispiel von oben, dann bedeutet dies bei den angenommenen 2 Millionen Schachteln pro Tag rund 6 Millionen Euro Steuerverlust für den Staat – 180 Millionen pro Monat und ~ 2,15 Milliarden pro Jahr. Jeder neue Dampfer trägt dazu bei, dass diese Zahl weiter nach oben schnellt. Ein Schelm der hier Böses vermuten würde und nun behauptet, dass auch in Berlin ein ganz erhebliches Dampf-Stopp-Interesse gegeben ist.

Fassen wir zusammen

Der Tabakindustrie geht viel Geld verloren, der Pharmaindustrie und dem Finanzministerium noch ganz erheblich mehr – Monat für Monat. Drei in Deutschland sehr mächtige Institutionen welche wohlwissend des Grundes zusehen müssen wie der Kontostand jeden Monat geringer ausfällt als er es eigentlich tun könnte, es Jahrzehnte lang auch tat. Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Nicht dass ich jetzt ein Freund der genannten Institutionen wäre, zumindest nicht mehr als irgendwie nötig. Aber fällt hier der Gedanke wirklich so schwer nicht nur zu vermuten dass hier ein Komplott gegen uns Dampfer geschmiedet wird?

Wie konfus die Unterstellungen von den „selbsternannten Fachleuten“ – also jene auf der Gegnerseite – in Sachen dampfen tatsächlich sind zeigen zwei kurz hintereinander veröffentlichte Berichte. Es hat ein bisschen was von Räuber und Gendarm was hier abgezogen wird. Erst wird im Rahmen einer Studie festgestellt, dass in Liquids keine Chemie ist. Und dann gleich wieder eine neue Botschaft aus Heidelberg von der WHO-Zweigstelle – Dampfer gefährden die Gesamtbevölkerung. Alleine der Begriff Gesamtbevölkerung zeugt von höchstmöglicher Unwissenheit um hier nicht andere Wort einzusetzen.

Tabak- und Pharmaindustrie alleine wären relativ machtlos. Mit staatlicher Hilfe aber kann es gelingen sich Monopolstellung und Geld wieder zurück zu erobern. Spätestens hier kommt wieder „Heidelberg“ auf den Plan. Die Außenstelle der WHO füttert neben der immer hungrigen Hetzpresse die zuständigen deutschen Ministerien mit sehr schlecht recherchierten, fadenscheinigen, nicht verifizierten und auch angsteinflößenden Fakten rund ums Dampfen. Perfekt, die Anti-Dampf-Lobby ist geboren. Staat sowie Tabak- und Pharmaindustrie schöpfen große Hoffnung zurück zu holen was schon als verloren galt – Macht und Geld. Nur gut dass es dieses Heidelberg gibt wird sich das o.g. Trio denken.

Deswegen kann man nur jedem der sich in irgendeiner Weise für das Dampfen interessiert, sei es als aktiver Dampfer oder auch als Bürger gegen den Lobbyismus, informiere Dich über die Wahrheit zur E-Zigarette (E-Dampfe) und trotte nicht treudoof den Horrormärchen verbreitenden Stellen hinterher. Überzeuge Dich davon, dass Dampfen zwar nicht gesund aber ganz erheblich weniger schädlich ist als eine Tabakzigarette. Lass Dir nicht erzählen, dass die Inhaltsstoffe der Liquids, die uns im täglichen Leben auf breiter Front begegnen, gefährlich und deshalb reglementierungspflichtig seien. Es gibt Studien und Gutachten im dreistelligen Bereich die belegen, dass Dampfen unbedenklicher ist als Rauchen. „Heidelberg“ konnte bislang kein einziges Gutachten vorlegen welches die Negativbehauptungen rund um das Dampfen stützen würde. Dies sollte jedem zu denken geben.

Wenn Du Dampfer bist setze Dich zur Wehr gegen diese Anti-Dampf-Lobby.
Wir Dampfer sind nicht allein – WIR sind die IGED.

1 Kommentar zu “Die Anti-Dampf-Lobby

  1. W. Diehm
    4. April 2018 at 1:57

    Ich rauche nun auch schon seit einigen Jahrzehnten und war zwischendurch auch auf das Dampfen umgestiegen. Von Nikotinpflastern und auch von Medikamenten, die das Rauchen abgewöhnen helfen sollten habe ich ebenfalls schon Gebrauch, was bei mir aber nicht funktionierte und ich diesen teuren Hilfsmitteln den Rücken gekehrt hat. Ich bin mir sicher, dass das Dampfen an sich weniger schädlich ist, als das Rauchen – alleine die Tatsache, dass die Tabakindustrie über 120 Giftstoffe in Tabak packen darf, ohne diese auch angeben zu müssen, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Jeder Hersteller von Lebensmitteln ist verpflichtet, alles anzugeben – warum also nicht auch die Tabakindustrie – wo doch das Rauchen für so viele Krebserkrankungen verantwortlich gemacht wird. Ich muss jedoch gestehen, dass auch ich den Liquids den Rücken kehren und zu normalem Tabak zurück kehren musste, weil ich dieses Zeug über längere Zeit auch nicht vertragen habe – obwohl man hier wenigstens weiß, was enthalten ist. Allerdings hatte ich nach dem Genuss dieser Liquids Wasseransammlungen im Körper (hauptsächlich in den Beinen, was aber auch über die Atmung wahrnehmbar war – und somit wohl auch die Lunge betraft), so dass der Konsum von normalem Tabak für mich dann doch der bessere Weg war. Vielleicht bin ich einer der Wenigen, die die Liquids nicht vertragen – vielleicht aber auch nicht. Geholfen, mit dem Rauchen aufzuhören hat mir bisher noch nichts all dieser Dinge

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