Dampferhardware – Clone oder Original?

Als Dampfer ist man natürlich in diversen Foren angemeldet, ist Mitglied in einschlägigen Gruppen der sozialen Netzwerke und liest auch sonst noch viele Berichte rund um das eDampfen. Für Neueinsteiger ist dies wertvoll, aber auch „alte Hasen“ können dort profitieren und sich gegenseitig austauschen. Informationen sind eben auch als Dampfer unerlässlich.

Immer wieder – manchmal auch zu oft – stößt man dabei auf Diskussionen ob es in Bezug auf die Dampfhardware, also den Verdampfern und Akkuträgern besser ist ein Original zu kaufen oder ob auch die jeweiligen Clone ihren Dienst „ordentlich“ tun. Solche Unterhaltungen sind logischerweise zwiegespalten und drohen nicht selten auch im Hinblick auf die Argumentationen auszuufern. Dabei zeigen sich die Befürworter von Originalen meist uneinsichtiger und in ihrer Meinung offenbar massiv festgefahren – so jedenfalls meine Empfindung.

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Mit diesem Artikel möchte ich keine Lanze brechen, weder für Originale noch für die Nachbauten. Ich möchte diese Thematik lediglich aus meiner Sicht aufgreifen und darlegen warum es zu diesen Diskussionen kommt und was es mit den geführten Argumentationen auf sich hat.

Clone von Akkuträgern und Verdampfern

Clone sind, für die die es noch nicht wissen, teilweise sehr detailgetreue Nachbauten von Originalen die es aber für ein Viertel des Preises und noch darunter zu kaufen gibt. In den allermeisten Fällen der Cloneproduktion handelt es sich um Nachbauten von hochwertigen und teuren Verdampfern bzw. Akkuträgern. China ist die Heimat der Clonehersteller. Clone von ohnehin günstigeren Produkten sind nicht wirklich rentabel. Die Unterschiede zwischen Clone oder Original zeigen sich erst auf den zweiten Blick bzw. wenn man das Produkt überhaupt mal in Händen hält. Und das auch nur dann, wenn man sich in der Materie auskennt. Dampf-Neulinge und generelle Laien die einfach nur dampfen möchten tun sich hier natürlich ungleich schwerer Unterschiede auszumachen.

Material wie auch die Verarbeitung der Geräte sind auf die Qualität reduziert unter dem Strandard der Originale. Günstigeres oder auch sehr dünnes Edelstahl für das Gehäuse, die Gewinde laufen nicht wirklich weich oder zeigen einen schnelleren Verschleiß und die Passgenauigkeiten der einzelnen Bauteile sind nur „über den Daumen hinweg“ als in Ordnung zu beurteilen. Es gibt auch ganz vereinzelt Ausnahmen. Grundsätzlich kann man sagen, je günstiger der Verkaufspreis des Produktes ist, desto mehr Unterschiede oder gar Mängel wird es auch geben. Billige Produktion – China hin oder her – zieht es fast zwangsläufig  nach sich, dass u.a. am Material eingespart wird.

Die sicher schlimmsten Unterschiede sind jene die zu Lasten Betriebssicherheit gehen. Hier sind die Akkuträger vorrangig zu benennen. Fehlende oder viel zu wenige Ausgasungslöcher (wichtig bei eventuellen Akkudefekten) sind nur eines der Merkmale die festzustellen sind. Durch mangelhafte Verarbeitung kommt es auch zu Kontakzschwierigkeiten was insbesondere bei hohem Stromfluss gefährlich werden kann.

Wie schon erwähnt, nicht alle Clone sind pauschal als minderwertig zu sehen und es gibt viele recht gute Clone. Auch die Funktionalität ist nicht durch die Bank negativ beeinflusst. Es ist eben immer ein Ritt auf des Messers Schneide. Es kann gut gehen, es muss nicht. Im Zweifelsfall sind eben 30 Euro für die Tonne, denn mit Rücksendung nicht gefallender Geräte etc. ist das immer so eine Sache.

Warum greift ein Dampfer zu einem Clone?

tayfunDer erste Punkt ist und bleibt der Preis bei der Entscheidung für einen Clone. Es ist nun mal ein Unterschied ob ich für einen Topverdampfer 180 Euro hinblättern muss oder „nur“ 35. Für einen Verdampfer und ggf. den passenden Akkuträger dazu ist man je nach Markre ganz schnell einmal 400 Euro los. Dagegen steht die geklonte Variante mit teils unter 60 Euro für dieses Duo. Für eben diese Ersparnis nehmen manche Dampfer auch die diversen Unterschiede wie oben erwähnt in Kauf, weil sich nicht jeder Dampfer einfach mal so 300 bis 400 Euro leisten kann.

Diesen Punkt vergessen die Befürworter der Originale meist komplett wodurch dann solche Sprüche entstehen:

Bevor der Clonedreck wieder unterwegs ist noch ein Bild von gutem Geschmack…..

Von einem Clonedreck pauschal zu sprechen ist somit auch ein sehr anmaßend von denen, die sich eben für mehrere hundert Euro Dampfhardware leisten können und dies ggf. in regelmäßigen Abständen auch tun. Ich glaube nicht, dass ein Dampfer nicht auch sehr gerne einen Kayfun v4 (150 Euro – als Clone 39 Euro), den SQuape R[s] (135 Euro – als Clone 29 Euro), einen Skarabäus Pro (170 Euro – als Clone 45 Euro) oder einen ProVari 3 (250 Euro – als Clone 59 Euro) jeweils im Original gerne als sein Eigentum bezeichnen würde.

Mit „gutem Geschmack“ alleine hat das nicht zwangsläufig etwas zu tun. Weder im Hinblick auf die Optik noch auf das Geschmackserlebnis beim Dampfen selbst.

Es gibt natürlich auch Dampfer die sagen, „was bitte schön soll an einem ProVari 3 250 Euro wert sein“, sind deswegen nicht bereit so viel zu investieren und greifen auf den Clone für 75% weniger zurück. Ein Stück weit kann ich das auch verstehen, denn bei so manchem Preis stellt sich mir diese Frage auch. Der SQuape R[s] ist vielleicht als Ausnahme zu sehen, denn in der Schweiz kann strukturell betrachtet gar nicht billig produziert werden. In Shanghai & Co. sieht das in jedem Fall anders aus.

Fazit

Dampfen ist ein Hobby und Hobbys kosten bekanntlich immer Geld. Das eine mehr, das andere weniger. Ist der finanzielle Verfügungsrahmen eines Dampfers nun mal nicht so strapazierbar, dass er einfach mal so 300 Euro verträgt, dann bleibt nur der Griff zu einem Clone. Die Preisunterschiede zwischen Clone und Original liegen immerhin bei mehreren hundert Prozent. Und es gibt sie, die guten Clone. Natürlich ist es ein Schlag ins Gesicht eines Konstrukteurs, eines Produzenten von Dampfhardware wenn sein Produkt einfach dupliziert und mit Erfolg deutlich günstiger vertrieben wird. Aber es liegt nun mal in der Natur des Handels, dass jeder ein Stück vom Kuchen abhaben möchte.

Ich selbst bin auch für ein Original – keine Frage. Jedoch maße ich es mir nicht an jene Dampfer „zu verurteilen“, wenn sie Clone kaufen und über diese auch öffentlich berichten bzw. Bilder posten. Jeder möchte gerne einen schicken Mercedes, BMW oder Audi fahren, wenn das Kleingeld aber nur für einen kleinen Ford ausreicht ist es mehr als legitim wenn dieser anstelle der Nobelkarosse angeschafft wird.

Letztlich sind wir alle Dampfer, ob mit oder ohne einem Original in der Hand. Und wir sollten uns wichtigeren Dingen zuwenden als der gegenseitige Kritik….. wegen eines Verdampfers oder Akkuträger. Die Vorteile eines Originals – Ersatzteile und Support – sollen hier natürlich nicht unter den Tisch fallen und in jedem Fall erwähnt sein. Insbesondere der Support dürfte in Fernost etwas schwer zu bekommen sein.

 

9 Kommentare zu “Dampferhardware – Clone oder Original?

  1. Tom
    11. August 2015 at 0:33

    Mein Motto dazu ist bisher:
    Originale stehen für das Gute, das was Spaß macht, bringen Ideen und Innovationen, bringen das Dampfen voran.
    Clone stehen für das, was man eigentlich nicht will, sie kopieren nur, klauen Ideen, bringen Stillstand.

    Das ist vielleicht krass, aber anders kann ich das nicht sehen.
    LG, Tom

    • Elb-Dampfer
      11. August 2015 at 9:55

      Grundsätzlich hast Du da schon Recht. Ich bevorzuge ja auch Originale bei VD und AT, ich hatte es im Artikel bereits erwähnt. Man darf halt nicht jene vergessen, die Dampfer sind und nicht das Geld für manches Original aufbringen können. Da sind Clone eben eine Alternative. Ein verurteilen wäre sicherlich nicht richtig. Die Qualität ist sicher nicht gleich, gar keine Frage. Es existiert hier auch sehr viel Schrott.

      Abgesehen davon, Clone wird es immer geben. Insbesondere von jenen Geräten die in der Liste ganz oben stehen. Wird wohl nicht zu verhindern sein.

  2. Gunter
    31. März 2016 at 15:33

    das stimmt eben so nicht – wer sich keinen mercedes leisten kann kauft eben einen ford- aber das ist kein mercedesnachbau !!!!

    dann gibts halt keinen flashi- sondern einen zum beispiel lemo (der im „original“ soviel kostet wie ein clone vom v4 kayfun)

    bitte nicht immer den clonekauf damit begründen das sich nicht jeder die summen leisten kann. der muss halt dann kleinere brötchen backen!!!!!

    kanger jotech usw usw dampfen auch (und das oft nicht schlechter als die edelteile) es geht hier um eitelkeiten um auf dampfertreffen ihre edelteile in die luft zu strecken und zu sagen DA schaut her ich hab einen. habt ihr schon mal einen gesehen der von sich aus sagte -real- nee das ist kein kayfun v4 der ist von fast echt :-)))

    also in diesem sinne auch wenns mir widerspruch hageln wird….gut dampf scheissegal mit welchem …wenns nur kein clone ist

    ich finde clone sind diebstahl (am entwickler)…die hersteller kriminell ….und der käufer……handelt für mich zumindest bedenklich! Das sollte man so mal sagen dürfen und nicht immer die „ich kanns ja verstehen keule auspacken“ und das irrsinnige ist dann das diese clonekäufer dann noch anhand ihrer billigkopie das original in den foren beurteilen.

    auch die forenbetreiber die sogar einzelne sparten für clone zur verfügung stellen handeln für mich gegen jede moral !!! (desshalb hab ich mich aus den foren auch abgemeldet…)

  3. theMario
    11. Mai 2016 at 15:11

    Hallöchen,

    eigentlich lohnt sich die Clone-Diskussion nicht, da es am System nichts ändert.
    Grundsätzlich habt ihr auch beide Recht.
    Allerdings liegen die Ursachen nicht nur im Vermögen der Dampfer. Das angesprochene System ruft Preise in die Kassen, welche nichts mit dem Herstellungspreis des Produktes gemein haben. Ich arbeite für eine Firma, dessen Produkte im Einzelstückpreis für die Industrie zw. 5 und 15 Euro liegen. Das erklärt sich aus 1 – 4 Euro Materialpreis, 3 – 10 Euro Wertschöpfung durch Erstellung des Endproduktes und die Betriebskosten und ja, mein Chef will für jedes Teil immer mindestens 1 Euro für die Firma. Soweit alles legitim mMn. Gut, ich kenne es auch nicht viel anders. König Kunde von „uns“ holt seine Ware und alles beginnt von Neuem. Tag für Tag, Monat für Monat… . Einzig die Produktform ändert sich und die Sortenvielfalt. Dies läd jedoch jeder auf die kleinen Leute ab, „sie sind ja eh da.“
    Die Produkte kommen in PKWs von A bis Z. Also nix Porsche Handarbeit und Toyota billig. Ist immer das Gleiche. Braucht ein Endverbraucher allerdings diese Teile als Ersatzteil, dann schnellt der Preis schnell auf 80 – 300 Euro und, weil es noch nicht teuer genug ist, werden die Teile nur paarweise zzgl. Montage verkauft. Schließlich kann das Endkunde nicht, ist ja nur ein Verbraucher. „Sicherheit geht vor.“
    Zurück zum Dampfer. Würden die Europäer als Hersteller zusammen arbeiten, sich lediglich die Produktion teilen, würden durch Bündelung der Produktion die Stückkosten um die Hälfte fallen. Man müsste nicht Maschinenparks mieten um Patches zu produzieren und die Entwicklung zeitweise einfrieren. „Designed in Russia – Produced in Germany“ könnte ja bleiben und erweitert werden. Nur neben diesen Werbeslogan könnte eben auch der aktuelle FEV und auch ein Schweizer oder Österreicher vom Band laufen. Anders macht es ShenRay auch nicht. Und dieses System bedient auch von HH aus den Rauchermarkt Europas so zu 60 %. Die EU-Produzenten wollen exklusive Geräte? Ja, Eine S-Klasse läuft auch nur von einem Band. Daneben läuft ein preiswerteres Modell, weil die Halle ja von irgend etwas leben will. Nur bei den Dampfgeräteherstellern träumt man noch ein wenig. Da gibt es solch eine Firma bei den Schwaben, welche ihre Exklusivität so darbieten, als wolle man für den Otto-Normalo nicht produzieren. Bitte, dann sollen sie auch nur 100 Geräte produzieren, aber nicht klagen, die Stückkosten seien so hoch. Eine jede Produktion lässt sich bis auf den letzten Arbeitsgang zurück rechnen. Und wenn sie für fast das gleiche Geld die Elektronik aus Übersee in Größenordnungen von 1000 – 10000 Stück ordern, wie sie für 1 Mio zahlen würden – tja – da hat Hotcig die Nase wieder vorn, würde ich mal sagen. Sie denken ein wenig größer… .
    Es gab mal eine Zeit, da belieferte Europa Asien. Damit meine ich nicht die 100 Jahre Tee gegen rauchende Kugeln aus Afrika – nein, da war es nicht möglich, zu clonen, weil die Technik in Asien nicht zur Verfügung stand. Heute kann man die Clone-Mentalität nur per Kauf von Patenten verhindern. Kostet? Nun, die Industrie war es, welche es zulies, die Technik und das Wissen nach Asien zu bringen. Das Erbe muss jemand bezahlen. Reparation am eigenen Volk eben.
    Dem Chinesen die Möglichkeit des Clonens für den Weltmarkt entziehen. Weltweite Patente und internationale Rechte schützen Jeden, der sich einkauft. Alle Anderen sollen in ihren Garagen für ihre Straße produzieren.
    Angebot und Nachfrage regeln den Markt.
    Ich habe selbst zwei Clone. Den Einen, weil ich damals wie heute diesen Clone kaufen durfte und den Anderen, weil ich das Original nicht kaufen konnte. Ja, ein Hersteller, welcher die Preise eben durch Mangel seines eigenen Produktes rechtfertigt. Das sehe ich dann auch nicht ein. DE hat allein um die 10 Mio. Erwerbslose. Da wird es doch genug Potential geben, ohne zusätzliche Spezialisten eine dauerhafte Produktion zu fahren, welche beständig über Jahrzehnte mit ihren Aufgaben wächst. Nein, da ist kein Wille da und am Ende gilt „Man muss ja nur jemanden finden, der Einem seine Sprüche zum Produkt mit abkauft.“ Ohne mich.
    Zum Endverbraucher. Wer glaubt, es durch Geld ausgeben in einen elitären Kreis geschafft zu haben, hat aufgehört, etwas zu werden. Materielle Dinge bereichern nicht den Menschen, nur sein Hab und Gut und das letzte Hemd hat keine Taschen, aber es gibt Menschen, welche einem das Altersheim und den Grabstein aussuchen. Sollten wir nicht mit Denen unser Vermögen durch gemeinsame Erlebnisse teilen?
    Dampfen tun wir schon allein.

  4. Marco
    9. November 2016 at 6:37

    Ja, ein Original ist immer schöner und etwas, was man zeigen kann ohne sich gleich eine moralprädigt anhören zu müssen. Klar habe ich ein Original, aber auch ein Clone oder zwei oder drei. Ein gutes Beispiel wäre da Vapor. Ja ich habe ihn mir geleistet, den v2.5 ganz gross und schick und kein Verdampfer den ich zuvor hatte war besser. Bei Ebay fand ich dann den v1, oh man, unglaublich. Der war noch viel besser für meinen geschmack. Ja davon möchte ich noch zwei……….., ach ja, die gibt es ja garnicht mehr. Nein, noch ein v2.5 möchte ich nicht, der v1 ist ehr mein geschmack. Und so greift man schon mal zum Clone. Im direktem Verleich, Anwendung, Funktion, Aufbau, alles gleich. Selbst geschmacklich. Ja die Verarbeitung ist bei weitem nicht so schön, aber das stört mich bei dem Preis eines Clones garnicht. Wichtig ist, das ich bekomme was ich möchte. Da geht die Produktion in China ehr auf Kundenwünsche ein. Den Dicken möchte ich auch gerne. Meinetwegen das Original natürlich. Ich weiss, das dieses Gerät seinen Preis wert ist. Wieder ein Grund, den billigen aus China zu kaufen. Atur hat keinen mehr für uns übrig. Das Original in klein, also den v4 habe ich auch gekauft und hätte ich keinen bekommen, wäre mir das billige aus China auch recht. Wenn man was nicht oder nicht mehr produziert, hat der erfinder auch keinen Schaden dran. Auf eine Produktion bleibt dieser nicht sitzen weil es billige Clone gibt, denn es gibt keine Originalen. Und so lässt sich das fortführen. Was hat denn Atur oder Niko dem Erfinder der Dampftechnik gezahlt? Wer hat das Rad erfunden und was zahlt VW an diesen? Ein Auto rollt auch auf Räder aus China. Hauptsache man hat welche! Und ich möchte v1, nicht den v2.5 und den dD, ganz egal ob teuer oder billig und egal ob aus Östereich, Deutschland oder China.

  5. StreamPunk
    29. Januar 2017 at 6:27

    Hallo Zusammen.

    Zur Diskussion selbst nur kurz von mir angemerkt:
    Klone/Plagiate machen oft den Markt kaputt oder treiben gerade kleine Hersteller in den Bankrott. Gerade bei Verdampfern sollte schon das Gewinde und anderes „wertig“ sein, aber es gibt bestimmt auch gut bis sehr gute Nachahmungen…
    Bei Akkuträgern/Akkus sehe ich das ein wenig anders, bedingt durch den hohen Strom, da da eine schlampige Verarbeitung und ggf. minderwertige Komponenten die Sicherheit schon (teilweise extrem) leiden kann. Aber ein AT mit wechselbaren Akkus hält sicher länger als ein Jahr (herunterfallen mal ausgenommen).
    Nun aber zu Punkt 2:
    Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, dass beim Dampfen „oft bis ständig“ der finanzielle Aspekt im Raum steht. Ich kann das nur bedingt nachvollziehen, weil ein „normaler“ Raucher einfach über 200€ im Monat ausgibt und das bei „moderaten“ 20-25 Zigaretten.
    Selbst wenn man JEDES Jahr 2 Geräte kaufen würde + Verdampfer (selbst ein Kayfun oder ähnliches) spielt das in einer ganz anderen finanziellen Liga!
    Klar, man möchte sparen, aber es ist eben auch ein kleines „Hobby“, denn schließlich würde auch 1 AT + 1 Verdampfer VÖLLIG ausreichen um das Äquivalent einer Pyro zu haben-die restlichen Käufe der Hardware sind somit PURES zusätzliches VERGNÜGEN und „Haben will“-Mentalität.
    Den Zeitwert eines AT miteinberechnet (ausgehend davon JÄHRLICH eine neues zu(müssen durch Verschleiß) kaufen) spart man im Gegensatz zur normalen Pyro (20-25 Stück/Tag) weit über 2.000,00 € PRO JAHR!!!
    Zusatz:
    Das manche nicht selber mischen und sich alle 2-3 Tage ein 10ml Fläschchen kaufen kann ich NULL verstehen.
    So, das war mein „Dampf“ 🙂

  6. Jörg
    5. Februar 2017 at 12:35

    Nun, klar finde ich Original immer besser. Aber das kann nicht jeder stemmen – und deswegen finde ich es schon gut das es Clone gibt. So hat jeder die Chance auf ein Edelteil mit viel Geschmack. Ich finde es äußerst dekadent, wenn man sagt „Dann soll’n se doch am Daumen lutschen, wenn sie’s sich’s nicht leisten können“ – bah, wie ekelig diese Einstellung.

    Anders sehe ich allerdings Clone von Akkuträgern, die Gefahr von Unfällen damit ist einfach zu hoch, da auch wegen der Preisunterschiede gespart werden muss. Da doch lieber auf die Sicherheit achten.

  7. Angi
    30. Oktober 2017 at 5:20

    Den Zigarettenvergleich bezüglich der Kosten finde ich immer schwierig…ich rauchte damals nur selbstgestopfte, einerseits aus Kostengründen, andererseits schmeckte mir Tabak auch wesentlich besser als Fertigzigaretten.
    Von daher habe ich keine bis zu 200,- dafür im Monat ausgegeben, sondern eher 60,- ….also schon mal ein ganz anderes monatliches Budget.
    Mir persönlich reicht die größere (4 ml) Melo 3 gut aus (ca. 50,- bis 60,-), aber ich kann auch gut verstehen, das jemand anders andere Wünsche hat als ich und auch das man sich nicht alles leisten kann.

    Natürlich sollte man falls möglich Originalhersteller unterstützen, allerdings Entwicklungskosten hin oder her usw. muss ich mich bei manchen Preisen schon fragen…was das jetzt soll, aber gut bei manchen Markenklamotten frage ich mich das auch…(ist ja nicht immer so das der Preis bei manchen Produkten wirklich qualitativ gerechtfertigt wäre….).

    Und nicht jeder kann für´s Dampfen sein persönliches Budget überstrapazieren, sondern muss haushalten können und hat vielleicht andere finanzielle Prioritäten, die auch abgedeckt werden müssen (die Sicherheit ist natürlich oberste Priorität ).

    Von daher denke ich ist es immer besser das Thema Clone von mehreren Seiten zu betrachten, wie das meiste im Leben.

    LG, Angi

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